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Journalismus im digitalen Zeitalter
eine qualitative Forschung zur Wahrnehmung von Nachrichtenberichterstattung zweier Generationen im Rahmen des Bürgerjournalismus
Linda Bräuer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- u. Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Folker Hanusch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.72779
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30760.63810.412060-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das digitale Zeitalter und der damit verknüpfte Medienwandel hinterlassen weitreichende Spuren im Journalismus. Dieser entwickelt sich immer mehr zu einem Feld der Partizipation durch Außenstehende. Ziel dieser Arbeit war die Analyse der Rezeption von Bürgerjournalismus im Zuge der Nachrichtenberichterstattung. Im Fokus standen dabei zwei Forschungsfragen, die sich mit der Wahrnehmung zweier Generationen von Bürgerjournalismus in unterschiedlichen Medienformaten sowie den Auswirkungen von Bürgerjournalismus auf das Bild von Journalist:innen allgemein befassen. Um diese Forschungsfragen zu beantworten, wurden zwölf qualitative Leitfadeninterviews mit Personen aus der Generation X und der Generation Z geführt. Im Rahmen einer strukturierenden Inhaltsanalyse wurden die Antworten analysiert und anhand eines Kategorienschemas dargestellt. Die Interviews wurden sowohl persönlich als auch via Telefon durchgeführt. Aus den Ergebnissen der Arbeit können folgende Schlussfolgerungen gezogen werden: Bürgerjournalismus wird vor allem im Internet als wenig vertrauenswürdig erachtet aufgrund der vorherrschenden Anonymität von Nachrichtenverfasser:innen sowie nicht vorhandener Nachvollziehbarkeit der Quellen. Bürgerjournalismus führt dazu, dass Akteur:innen im Journalismus, die nicht als professionell gelten, jegliche journalistischen Standards wie Transparenz, Faktencheck und Quellenangaben abgesprochen werden.
Abstract
(Englisch)
The digital age and the associated change in the media are leaving far-reaching traces in journalism. Journalism is increasingly developing into a field of participation by outsiders. The aim of this work was to analyze the reception of citizen journalism in the course of news reporting. The focus was on two research questions dealing with the perception of two generations of citizen journalism in different media formats and the impact of citizen journalism on the image of journalists in general. In order to answer these research questions, twelve qualitative guided interviews were conducted with individuals from Generation X and Generation Z. The interviews were conducted in the context of a structuring content analysis. Within the framework of a structuring content analysis, the answers were analyzed and presented using a category scheme. The interviews were conducted both in person and via telephone. The following conclusions can be drawn from the results of the work: Citizen journalism is considered untrustworthy, especially on the Internet, due to the predominant anonymity of news authors and the lack of traceability of sources. Citizen journalism leads to the denial of any journalistic standards such as transparency, fact-checking and source citation to actors in journalism who are not considered professional.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Bürgerjournalismus professioneller Journalismus Glaubwürdigkeit Generation X Generation Z
Schlagwörter
(Englisch)
citizen journalism professional journalism trustworthiness digital natives digital immigrants
Autor*innen
Linda Bräuer
Haupttitel (Deutsch)
Journalismus im digitalen Zeitalter
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitative Forschung zur Wahrnehmung von Nachrichtenberichterstattung zweier Generationen im Rahmen des Bürgerjournalismus
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
108 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Folker Hanusch
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC16707340
Utheses ID
64892
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1