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Der Diskurs um die Corona-Impfung im Spiegel österreichischer und britischer Qualitäts- und Boulevardmedien
Katharina Sereda
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Deutsch UF Englisch
Betreuer*in
Manfred Glauninger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.72623
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-31396.63789.683838-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Covid-19-Pandemie betrifft als globales Phänomen Menschen auf der ganzen Welt und in allen Lebensbereichen. Von der Impfung erhofft man sich, dass sie die Pandemie einbremsen kann und somit eine Rückkehr zur Normalität ermöglicht. Das Impfangebot wurde jedoch nicht von der gesamten Bevölkerung positiv aufgenommen, sondern traf auch auf einige kritische Stimmen oder gar Impfverweigerer und Verschwörungstheoretiker, die sich mit allen Mitteln gegen die Impfung verwehren. Das Ziel dieser Arbeit ist es, mittels einer Diskursanalyse herauszufinden, inwiefern sich die gesellschaftliche Stimmung in Bezug auf die Covid-Impfung im Zeitraum von Ende des zweiten Halbjahres 2020 bis Dezember 2021 medial widerspiegelte bzw. geprägt oder sogar beeinflusst wurde, wobei ein Vergleich zwischen Boulevard- und Qualitätsmedien in Österreich und Großbritannien erfolgt. Die Annahme dabei war vor allem, dass der Boulevard durch Sensationsmeldungen und unkritische Berichterstattung Impfskeptiker*innen einen Nährboden bietet. Im Rahmen der qualitativ angelegten Diskursanalyse von je drei einschlägigen Artikeln aus The Guardian und The Sun (GB) bzw. Der Standard und oe24 (Österreich) wurden Aspekte der Lexik (Schlagwörter, Komposita, Phraseologismen, Deontik und Topoi), der Metaphorik, des Framings und der Bild-Text-Bezüge berücksichtigt. Im Ergebnis zeigt sich, dass im Gegensatz zur forschungsleitenden Annahme der Boulevard sowohl in Österreich als auch in Großbritannien seine Leser*innen sogar explizit dazu aufforderte, sich impfen zu lassen, um der Pandemie ein Ende zu setzen. Um die Meinungsbildung unter Impfgegner*innen und Verschwörungstheoretiker*innen besser verstehen zu können, sollten vor allem Social Media wie Telegram oder Twitter fokussiert und analysiert werden.
Abstract
(Englisch)
The Covid-19 pandemic is a global phenomenon which concerns people all around the globe and in all areas of life. It is hoped that the vaccination can halt the pan-demic and thus enable a return to normality. However, the vaccination offer is not received positively by all people; often, there are critical voices or even people who refuse to get vaccinated at all and believe in conspiracy theories. Therefore, it is the aim of this thesis paper to determine via a discourse analysis how society has been shaped and influenced concerning the Covid vaccine through the media from the end of the year 2020 to December 2021. In order to do so, a comparison between tabloid and high-quality media as well as one between Austrian and British media was carried out. The most prominent assumption is that through sensationalism and uncritical reports, tabloid media offer breeding ground for those who are skeptical towards the vaccine. For a qualitative discourse analysis of three articles per news-paper from The Guardian, The Sun (UK), Der Standard and oe24 (Austria), some aspects of lexis (buzzwords, compounds, phraseology, deontic, topoi), metaphors, framing, and picture-text-relations were considered. The results of the study show that contradictory to this assumption, tabloid media in Austria and Great Britain are approaching readers actively and asking them to get vaccinated to end the pandemic. To achieve a better understanding of the discourse between vaccine skeptics and conspiracy theorists, the focus of further studies and analyses should be primarily on social media such as Telegram and Twitter.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Covid-19 Covid-19-Impfung Qualitätsjournalismus Boulevardjournalismus Medienvergleich
Autor*innen
Katharina Sereda
Haupttitel (Deutsch)
Der Diskurs um die Corona-Impfung im Spiegel österreichischer und britischer Qualitäts- und Boulevardmedien
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
VI, 124 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Manfred Glauninger
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.22 Sprachlenkung, Sprachpolitik
AC Nummer
AC16678073
Utheses ID
64901
Studienkennzahl
UA | 199 | 506 | 507 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1