Detailansicht

The Influence of weight loss interventions on circulating sex steroid concentrations in women
a systematic review and meta-analysis
Hannah Spahits
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ernährungswissenschaften
Betreuer*in
Petra Rust
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77017
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17150.99092.646992-4
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Zahl der übergewichtigen und fettleibigen Menschen steigt von Jahr zu Jahr an. Für die globale Bevölkerung stellt das ein erhebliches Gesundheitsproblem dar. Übergewicht und Fettleibigkeit werden außerdem mit einem erhöhten Risiko für andere Krankheiten in Verbindung gebracht, darunter auch mehrere Krebsarten (z.B. Endometrium-, Brust-, Eierstock-, Prostataund Darmkrebs). Es ist allerdings noch nicht geklärt, warum Übergewicht und Fettleibigkeit mit einem höheren Risiko für diese Krebsarten einhergehen. Da die Zahl der Betroffenen bei beiden Krankheiten rapide ansteigt, ist es von entscheidender Bedeutung, die zugrunde liegenden Mechanismen, die Lebensstilfaktoren mit dem Krankheitsrisiko verknüpfen, besser zu verstehen und Möglichkeiten der Prävention zu finden. In dieser Arbeit liegt der Schwerpunkt auf dem Geschlechtshormon-Mechanismus. Wir untersuchen systematisch und mithilfe von Metaanalysen, welchen Einfluss ein durch chirurgischer (n=14) oder Lebensstil (n=29) Interventionen erzielter Gewichtsverlust auf zirkulierende Geschlechtshormone (z.B. Androgene und Östrogene) und SHBG in Frauen hat. Unsere Ergebnisse zeigen, dass eine Reduktion von BMI, Gewicht, Körperfett und % Körperfett mit einer Abnahme an Testosteron, freiem Testosteron, Östradiol (postmenopasuale Frauen), freiem Östradiol (postmenopasuale Frauen) und Estrone (postmenopasuale Frauen) sowie mit einer Zunahme an SHBG assoziiert ist. Da es Hinweise gibt, dass ein erhöhter Testosteron- und Östradiol-Spiegel und verminderte SHBG-Level mit einem höheren Risiko für postmenopausalen Brust-, Endometrium- und Eierstockkrebs einhergehen, könnten niedrigere Konzentrationen das Risiko verringern. Unsere Ergebnisse deuten daher darauf hin, dass Gewichtsabnahme, erzielt durch eine Intervention, eine vielversprechende Strategie für die Krebsprävention bei übergewichtigen und fettleibigen Frauen darstellen kann.
Abstract
(Englisch)
The number of overweight and obese people is increasing every year. This represents a major public health concern for our global society. These conditions are also linked to an increased risk for other diseases, such as cancer (e.g. endometrial, breast, ovarian, prostate, and colon cancer). It is not yet clear, through what mechanisms, overweight and obesity are associated with a higher risk of these cancer types. The incidence of obesity-related cancers is increasing rapidly, and it is thus crucial to better understand the underlying mechanisms, that link lifestyle factors to disease risk and find ways for prevention. This thesis focuses on the sex steroid pathway as a biologic mechanism linking overweight and obesity to cancer. We systematically review and meta-analyse studies that investigated the influence of surgical (n=14) or lifestyle (n=29) interventions on circulating sex steroids (e.g. androgens and estrogens) and Sex hormone binding globulin (SHBG) in women. Our results show, that a decrease in different anthropometric measurements, corresponding to reduced adiposity (Body mass index (BMI), weight, fat mass and % body fat) are associated with a decrease in circulating testosterone, free testosterone, estradiol (postmenopausal), free estradiol (postmenopausal) and estrone (postmenopausal) and an increase in SHBG. Evidence suggests, that an increase in testosterone and estradiol and decreased SHBG is associated with higher risk for postmenopausal breast-, endometrial- and ovarian cancer, lower levels might reduce the risk. Therefore, Our results indicate, that weight loss interventions may be a cancer prevention strategy in obese and overweight women as a result of the impact on sex steroid hormone concentrations.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Übergewicht Geschlechtshormone Krebs
Schlagwörter
(Englisch)
Obesity overweight sex steroids cancer
Autor*innen
Hannah Spahits
Haupttitel (Englisch)
The Influence of weight loss interventions on circulating sex steroid concentrations in women
Hauptuntertitel (Englisch)
a systematic review and meta-analysis
Paralleltitel (Deutsch)
Der Einfluss von Gewichtsinterventionen auf die Geschlechtshormonkonzentration bei Frauen
Paralleluntertitel (Deutsch)
eine systematische Übersicht und Meta-analyse
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
xiii, 110 Seiten : Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Petra Rust
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.00 Naturwissenschaften allgemein. Allgemeines
AC Nummer
AC16698137
Utheses ID
65220
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1