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"She's a real bad bitch" - das neue Statement des Post Feminismus?
Lisa-Marie Bähr
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Letschnig Melanie
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.72721
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24734.95495.325228-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Frauenbewegung ist nach wie vor immer noch ein wichtiger Bestandteil des Feminismus. Leider wird häufig der Begriff des Feminismus auch heute noch fälschlicherweise ausschließlich mit der Frauenbewegung und insbesondere Männerhass in Verbindung gebracht. Dabei steht Feminismus für Gleichberechtigung aller Menschen jeglicher Herkunft und Geschlechts, Inklusion und Beseitigung von Diskriminierung und besteht nicht ausschließlich aus der Frauenbewegung und Frauenforschung. Gerade in den letzten Jahren hat sich insbesondere die Frauenforschung weiterentwickelt und wird nun vermehrt mit dem Begriff der Gender Studies in Verbindung gebracht, welche versuchen, tradierte Geschlechterrollen und die den Geschlechtern auferlegte patriarchale und gesellschaftliche Paradigmen aufzulösen und -brechen. Um mit einem Schubladendenken aufzuräumen, werden in dieser Arbeit verschiedene Teilbereiche des Feminismus, wie der Postfeminismus oder Black Feminism, beleuchtet. Der Postfeminismus bildet eine neue Strömung im Bereich der Frauenbewegung und als ist ein kontrovers diskutierter Diskurs zu verstehen, welcher feministische als auch anti-feministische Ansätze vereint, weshalb er als widersprüchlich konnotiert gilt. Insbesondere die Fokussierung auf den weiblichen Körper (im sexualisierten Kontext) spielt im Postfeminismus eine große Rolle. Während in früheren feministischen Bewegungen das Anliegen darin bestand, den Frauenkörper mehr zu entobjektifizieren, so wird er im Postfeminismus wieder eher zum Objekt. Anhand der Objektifizierungstheorie wird der Tanzstil des Twerkens in Rapmusikvideos von US-amerikanischen Women of Color genauer analysiert. Ziel der Analyse ist es, herauszufinden, ob die Darstellung der Frauen eine neue Art der Selbstermächtigung ist und somit als Zeichen für den (Post)Feminismus gesehen werden kann oder eher einen Rückschritt in der Bewegung darstellt. Eine intersektionale Diskursanalyse ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Arbeit, um den Diskurs zu erweitern und unter Bezugnahme aller Gesichtspunkte eine vollständige Analyse zu gewährleisten und für eine eventuelle Marginalisierung zu sensibilisieren.
Abstract
(Englisch)
The women’s movement is still an important part of feminism. Unfortunately, even today, the term feminism is often wrongly associated exclusively with the women’s movement and hate against men. Feminism although stands for equal rights for all humans of all origins and gender, inclusion and the elimination of discrimination and does not only consist of the women’s movement and women’s research. Especially in the last recent years, women’s research has developed and is now increasingly associated with the concept of gender studies, which try to break down traditional gender roles and to dissolve the patriarchal and social paradigms imposed on the gender and to create space for new approaches. In order to get rid of pigeonholing, this Master thesis examines various sub-areas of feminism, such as post-feminism or black feminism. Post-feminism is a new trend in the field of women's movement and is to be understood as a controversial discourse that combines feminist and anti-feminist approaches, which is why it has contradictory connotations. In particular, the focus on the female body (in a sexualized context) plays a major role in post-feminism. While in earlier feminist movements the concern was to make the female body more de-objectified, in post-feminism it is becoming more objectified again. By using objectification theory, the dance style of twerking in rap music videos by American women of color is analyzed in more detail. The aim of the analysis is to find out whether the representation of women is a new form of self-empowerment and can therefore be seen as a sign of (post)feminism or rather represents a step backwards in the movement. An intersectional discourse analysis is also an important part of the work in order to expand the discourse and to ensure a complete analysis with reference to all points of view and to sensitize for possible marginalization.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Feminismus Postfeminismus Black Feminism Intersektionalität Medienwissenschaft Sexismus Medienanalyse
Schlagwörter
(Englisch)
Feminism Postfeminism Black Feminism Intersectionality Media Studies Sexism Media Analysis
Autor*innen
Lisa-Marie Bähr
Haupttitel (Deutsch)
"She's a real bad bitch" - das neue Statement des Post Feminismus?
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
95 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Letschnig Melanie
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines ,
24 Theater > 24.99 Theater, Film, Musik: Sonstiges
AC Nummer
AC16693612
Utheses ID
65281
Studienkennzahl
UA | 066 | 583 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1