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(Gerechte) Leistungsbeurteilung im Mathematikunterricht
gesetzliche bzw. wissenschaftliche Grundlagen und ein Vergleich mit empirisch erhobenen Praxisbeispielen
Peter Raumauf
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Mathematik
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Geographie und wirtschaftliche Bildung UF Mathematik
Betreuer*in
Hans Humenberger
DOI
10.25365/thesis.72757
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30662.95512.602871-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit hatte als Ziel, die rechtlichen Vorgaben sowie die wissenschaftlichen Grundlagen der Leistungsfeststellung und -beurteilung darzulegen. Weiters wurde eine Umfrage unter Kollegen durchgeführt, wie die Leistungsfeststellung und -beurteilung in der Realität ausgeführt wird und, ob es dabei zu Divergenzen mit den rechtlichen Vorgaben und den wissenschaftlichen Grundlagen kommt. Die rechtlichen Grundlagen der Leistungsbeurteilung finden sich vor allem im SchUG und in der LBVO. Der Gesetzgeber unterscheidet sehr klar zwischen der Leistungsfeststellung und der Leistungsbeurteilung. Während die Leistungsfeststellung weitgehend klare Regelungen aufweist, werden den Lehrkräften in Bezug auf die Beurteilung dieser Leistungsfeststellungen sowie der Ermittlung der Semester- bzw. Jahresnote sehr viele Freiheiten gewährt. Die aktuelle Literatur sieht punktuelle Leistungsfeststellungen (wie Schularbeiten oder Prüfungen) grundsätzlich kritisch und bevorzugt Leistungsfeststellungen, die einen längeren Zeitraum berücksichtigen. Entsprechende Möglichkeiten (wie zum Beispiel Portfolios) werden als mögliche Alternativen vorgestellt. In mehreren Fällen wird auch das aktuelle Notensystem zumindest in Frage gestellt. Die derzeit gültige Gesetzeslage lässt jedoch die, von der Wissenschaft empfohlenen, Methoden nur sehr begrenzt zu. Die durchgeführte Umfrage zeigt, dass die rechtlichen Vorgaben von den befragten Lehrpersonen großteils eingehalten werden. Kleinere Widersprüche lassen sich finden, massives rechtswidriges Verhalten ist jedoch in keinem Fall gegeben. Die Vorgehensweise in Bezug auf die Leistungsbeurteilung war bei allen befragten Lehrpersonen weitgehend ident. Mit einer Ausnahme gaben alle Lehrpersonen an, die Mitarbeit für die Ermittlung der Semester- bzw. Jahresnote zumindest ebenso stark zu gewichten wie die Schularbeiten (in einigen Fällen sogar stärker). Ebenfalls sehr einheitlich waren die Angaben, woraus sich die Mitarbeitsnote zusammensetzt. Demnach zählen Hausübungen, Wiederholungen sowie „Mitmachen im Unterricht“ zur Mitarbeit. Die Mehrheit der befragten Lehrpersonen berücksichtigt alle drei dieser Leistungsfeststellungen, in zwei Fällen werden keine Wiederholungen durchgeführt und in zwei anderen Fällen wird die Mitarbeit im engeren Sinn nicht oder nur überblicksmäßig berücksichtigt. Alle befragten Lehrpersonen gaben weiters an, dass die Leistungsbeurteilung im Rahmen der Ausbildung zu kurz kommt und entsprechende Lehrveranstaltungen sehr wünschenswert wären.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Leistungsfeststellung Leistungsbeurteilung
Autor*innen
Peter Raumauf
Haupttitel (Deutsch)
(Gerechte) Leistungsbeurteilung im Mathematikunterricht
Hauptuntertitel (Deutsch)
gesetzliche bzw. wissenschaftliche Grundlagen und ein Vergleich mit empirisch erhobenen Praxisbeispielen
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
92 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hans Humenberger
Klassifikation
81 Bildungswesen > 81.53 Lernbeurteilung
AC Nummer
AC16706414
Utheses ID
65354
Studienkennzahl
UA | 199 | 510 | 520 | 02
