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Konflikte und Spannungsfelder bei öffentlich-zivilgesellschaftlichen Akteuren in Südtirol im Kontext des Klimawandels
Michaela Bachmann
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Johannes Waldmüller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.72781
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14528.13269.420839-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das globale Klimasystem steht im Wandel. Die 2022 bereits überschrittene Temperaturerhöhung von 1.1° C macht deutlich, dass ohne eine radikale Senkung der Treibhausgase das Erreichen der globalen Klimaziele nicht möglich sein kann. Durch das bereits erreichte Ausmaß des Klimawandels sowie projizierte Szenarien, ist es notwendig, neben den vieldiskutierten mitigation-Möglichkeiten auch adaptation- Maßnahmen zu untersuchen, um potenzielle Katastrophen zu verhindern. Vor allem Bergregionen wie die Provinz Südtirol laufen durch ihre landschaftliche Morphologie Gefahr, durch häufigere, intensivere und länger andauernde Extremwetterereignisse die Folgen des Klimawandels deutlich zu spüren. Im Rahmen dieser Arbeit soll deshalb untersucht werden, mit welchen Konflikten und Spannungsfeldern öffentlich-zivilgesellschaftliche Akteure in Südtirol bei der Etablierung von adaptation-Maßnahmen im Kontext des Klimawandels konfrontiert sind und welche sie selbst (re-)produzieren. Dafür wurden im Frühling 2022 zehn Interviews geführt, welche anhand der Grounded Theory analysiert wurden. Die sich daraus ergebenden Hauptkategorien umschließen ein spezifisches Mensch-Natur- Verhältnis, Aspekte der Katastrophenforschung, hierarchische Spannungsverhältnisse sowie offenen Konflikt. Vor allem im Zuge der Diskussion ergeben diese Kategorien eine Verbindung mit typischen theoretischen Ansätzen der Politischen Ökologie wie beispielsweise der marxistischen Kritik an der Kapitalisierung von Naturverhältnissen oder der diskursiven Machtausübung nach Foucault. Die Arbeit zeigt auf, dass die Klimadebatte in Südtirol noch deutliche Hürden zu bewältigen hat, wobei die wirtschaftliche Abhängigkeit vom Tourismus eine wesentliche Rolle spielt. Die weitere Forschung sowie gesellschaftspolitische Diskussion von adaptation-Maßnahmen ist deshalb von zentraler Bedeutung, um klimabedingte Katastrophen zu vermeiden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Klimawandel adaptation Südtirol Konflikt Spannungsfeld
Autor*innen
Michaela Bachmann
Haupttitel (Deutsch)
Konflikte und Spannungsfelder bei öffentlich-zivilgesellschaftlichen Akteuren in Südtirol im Kontext des Klimawandels
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
186 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johannes Waldmüller
Klassifikation
89 Politologie > 89.94 Internationale Beziehungen. Sonstiges
AC Nummer
AC16707369
Utheses ID
65411
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
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