Detailansicht
Multimodale Zugänge zu afrikanischer Geschichte
Graphic Histories aus und über Afrika
Michaela Frauwallner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Afrikawissenschaften
Betreuer*in
Anaïs Angelo
DOI
10.25365/thesis.72849
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27380.11451.790285-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Afrikanische Geschichte unterliegt seit ihrer Etablierung als eigenständige akademische Disziplin in den 1960er-Jahren einem stetigen Wandel, sowohl in methodologischer, theoretischer als auch thematischer Hinsicht. Eine der jüngsten Ergänzungen dieser Hinsicht manifestiert sich durch die Nutzung eines neuen Genres: der graphic history. Wie solche graphic histories neue, multimodale Zugänge zu afrikanischer Geschichte schaffen, wird im Rahmen dieser Arbeit durch die Erstellung eines Samples und durch die Analyse einer Titel dieses Samples untersucht. Bei dieser Arbeit handelt es sich daher gleichzeitig um eine Metaanalyse und ein Referenzwerk. Um entscheidende Veränderungen in der afrikanischen Historiographie zu verstehen, wird zunächst deren Entstehung und Weiterentwicklung beleuchtet. Dies ermöglicht die Kontextualisierung von aktuellen Trends und Debatten in der afrikanischen Geschichtsschreibung, die zur Bearbeitung afrikanischer Geschichte in Form eines graphischen Mediums, des Comic, geführt haben. Eine Auswahl von Comics, die unter den Gesichtspunkten eines Bezugs zu afrikanischer Geschichte und der Absicht, das allgemeine Verständnis von afrikanischer Geschichte zu verändern, ausgewählt wurden, wird im Hinblick auf die Umsetzung der gestalterischen Möglichkeiten, die die graphic history anbietet, analysiert. Weiters wurde das bisher umfangreichste Historiographieprojekt afrikanischer Geschichte, die UNESCO General History of Africa (1964–1999), als Fallbeispiel für die zuvor beschriebenen Entwicklungen bis hin zur E-Learning Plattform Women in African History (2009–), die Comics zur Vermittlung von Geschichte nutzt, untersucht. Die graphic history verfügt über ein Potenzial, konventionelle Geschichtsschreibung innovativ zu ergänzen. Indem sie verschiedene kreative Ansätze anbietet, um historische Narrative zu konstruieren und Dinge darzustellen, die nicht immer gesagt werden können, wird die graphic history von Historiker*innen wie Künstler*innen genutzt, um etablierte Erzählungen afrikanischer Geschichte sowohl zu ergänzen als auch zu widerlegen. Die Comics, die im Rahmen der E-Learning Platform Women in African History erstellt wurden, als Erweiterung der ursprünglichen Ideen hinter der UNESCO General History of Africa zu betrachten, unterstützt diesen Schluss. Mit dieser Arbeit hoffe ich, zum Verständnis dessen beizutragen, was afrikanische Geschichtsschreibung ist und was sie sein könnte, wenn wir die komplementären Merkmale von akademischer und nicht-akademischer Geschichte erkunden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Geschichtsschreibung afrikanischer Geschichte graphic histories Multimodalität
Autor*innen
Michaela Frauwallner
Haupttitel (Deutsch)
Multimodale Zugänge zu afrikanischer Geschichte
Hauptuntertitel (Deutsch)
Graphic Histories aus und über Afrika
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
104 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Anaïs Angelo
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein. Sonstiges
AC Nummer
AC16724448
Utheses ID
65525
Studienkennzahl
UA | 066 | 897 | |
