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How good is “VR for Good”?
examining Virtual Reality as a medium for social attitude and behavior change
Alina Nikolaou
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Sozialwissenschaften (Dissertationsgebiet: Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Betreuer*innen
Hajo Boomgaarden ,
Sophie Lecheler
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80869
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11185.28564.922111-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Idee, dass Virtual Reality (VR) als Medientechnologie eine prosoziale Wirkung in User*Innen hervorrufen kann, Aufmerksamkeit und Begeisterung in wissenschaftlichen und öffentlichen Diskursen erlangt; eine Idee, die weithin als „VR for Good“ bezeichnet wird. Um diese Vermutung zu überprüfen, untersuchen Kommunikationswissenschaftler*Innen zunehmend die Beziehung zwischen VR-Erfahrungen und Einstellungsänderungen gegenüber sozialen, politischen und ökologischen Themen. Als Beitrag zu diesem Forschungsstrang greift diese kumulative Dissertation erstmals auf mehrere Datenquellen zurück, um systematisch zu untersuchen, ob, wie und warum „VR for Good“ bei der Veränderung sozialer Einstellungen und Verhaltensweisen wirksam sein könnte. Das Dissertationsprojekt besteht aus drei empirischen Studien, nämlich erstens, einer systematischen Übersicht und Metaanalyse der Literatur, zweitens, qualitative Interviews mit Expert*Innen aus dem Bereich “VR for Good”, und drittens, einem Mixed-Methods-Experiment. Zusammengenommen weisen die Studien darauf hin, dass VR-Erfahrungen aufgrund der immersiven Modalität des Mediums einen moderaten Effekt auf soziale Einstellungen haben, aber auch, dass VR keine allgemeingültige prosoziale Wirkung besitzt. Im Gegenteil, die Wirksamkeit von „VR for Good“ kann durch Faktoren verstärkt oder unterdrückt werden, die außerhalb der Kontrolle der Technologie liegen. Insbesondere weist die Dissertation auf die Rolle von inhaltsbezogenen, kontextuellen und prädispositionellen Variablen hin, wie etwa Designentscheidungen, Motivationen von VR Filmemacher*Innen und der Interpretationen der User*Innen. Insgesamt liefert die Dissertation empirische Belege dafür, dass die Beziehung zwischen VR und Einstellungsänderung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Labors kompliziert ist. Sie stellt somit die Annahme in Frage, dass VR per se ein Instrument für gesellschaftlichen Wandel ist, und schließt sich dem Aufruf an, seine Effekte von einem nicht normativen Standpunkt aus zu erforschen, zu testen und zu erklären
Abstract
(Englisch)
Over the past two decades, the idea that Virtual Reality (VR) media technology can evoke prosocial impact has gained attention and enthusiasm within scholarly and public discourses; an idea commonly referred to as “VR for Good.” To test this conjecture, communication scientists are increasingly investigating the relationship between VR exposure and attitude change toward civic, political and environmental issues. To contribute to this strand of research, this cumulative dissertation is the first to draw upon multiple data sources to systematically investigate whether, how and why “VR for Good” might be effective in changing social attitudes and behavior. Methodologically, it consists of three empirical studies, namely a systematic review with meta-analysis, expert interviews and a mixed methods experiment. Together, the studies indicate that VR treatments have a modest effect on social attitudes due to the medium’s immersive modality, but at the same time, it has no ‘one-size-fits-all’ prosocial impact. On the contrary, the effectiveness of “VR for Good” can be enhanced or suppressed by factors that lie beyond the technology’s control, such as contextual and predispositional dimensions. In particular, the dissertation points at the importance of content-related, contextual and predispositional variables, such as design choices, VR filmmakers’ motivations and users’ interpretation for produced attitudinal change. So, overall, the dissertation concludes that VR is not a prosociality machine per se. Thus, future scholars would benefit from studying its attitudinal effects not through a normative, but rather a standardized lens.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Virtuelle Realität Medieninnovationen Medieneffekte Einstellungsveränderung
Schlagwörter
(Englisch)
Virtual Reality Media Innovation Media effects Attitude change
Autor*innen
Alina Nikolaou
Haupttitel (Englisch)
How good is “VR for Good”?
Hauptuntertitel (Englisch)
examining Virtual Reality as a medium for social attitude and behavior change
Paralleltitel (Deutsch)
Wie gut ist "VR for Good"?
Paralleluntertitel (Deutsch)
eine Untersuchung von Virtueller Realität als Medium für soziale Einstellungs- und Verhaltensänderungen
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
155 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Tilo Hartmann ,
Gerit Götzenbrucker
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC16831558
Utheses ID
65572
Studienkennzahl
UA | 796 | 310 | 301 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1