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Mikroskope und Fernrohre in der physikhistorischen Sammlung der Universität Wien
Simon Hourmouzis
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Physik
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Mathematik UF Physik
Betreuer*in
Martin Hopf
Mitbetreuer*in
Franz Sachslehner
DOI
10.25365/thesis.73192
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26833.28539.941841-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ausgewählte Mikroskope und Fernrohre der physikhistorischen Sammlung der Universität Wien werden nebst einigen optischen Grundlagen beschrieben und experimentell getestet. Die untersuchten drei Mikroskope von Simon Plössl (vor 1850) erweisen sich als durchaus funktionsfähig und liefern überraschend gute Bilder, ausgenommen das horizontale Mikroskop, wo die Bildqualität wegen eines korrodierten Hohlspiegels leidet. Das dialytische Fernrohr von Plössl mit der Gravur 1832 hat eine getrübte Objektivlinse, es liefert daher nur mehr undeutliche Bilder. Dagegen vermittelt der Kometensucher von „Utzschneider Reichenbach und Fraunhofer in Benedictbeurn“ (ca. 1820) noch gute Bilder. Drei ältere Mikroskope von Reichert-Austria (um 1900, eines 1929 erworben) sowie eines von Carl Zeiss (um 1900) funktionieren noch recht gut, abgesehen davon, dass manche Okulare und Objektive fehlen oder auch vertauscht worden sind. Falls die Vergrößerungen nicht angegeben sind, werden sie abgeschätzt. Drei Mikroskope von Reichert-Austria aus dem Zeitraum 1950 bis 1962 erweisen sich als durchaus funktionsfähig, wenngleich die Zubehörteile nicht ganz vollständig sind oder leichte Mängel aufscheinen. Dies trifft vor allem auf das Stereomikroskop aus dem Jahr 1962 zu. Interessant ausgeführt sind ein Fraunhofer‘sches Mikroskop und ein Fraunhofer-Mikrometer (1912 erworben) mit einer Auflösung von ca. 1 µm und 2 µm sowie eine Teilmaschine (um 1890) mit 0,01 mm Auflösung. Des Weiteren werden ein terrestrisches Fernrohr von Lenoir & Forster (um 1900) und vier verschiedene Ablesefernrohre (drei um 1900, eines 1856 erworben) untersucht.
Abstract
(Englisch)
Selected microscopes and telescopes of the historical physics collection of the University of Vienna are described and experimentally tested. Additionally, some optical basics are described. The three microscopes by Simon Plössl (before 1850) examined prove to be quite functional and provide surprisingly good images, except for the horizontal microscope, where the image quality suffers due to a corroded concave mirror. The dialytic telescope of Plössl with the engraving 1832 has a clouded objective lens, therefore it delivers only indistinct images. In contrast, the comet finder by "Utzschneider Reichenbach and Fraunhofer in Benedictbeurn" (ca. 1820) still provides good images. Three older microscopes from Reichert-Austria (around 1900, one acquired in 1929) and one from Carl Zeiss (around 1900) still work quite well, except that some eyepieces and objectives are missing or have been interchanged. If magnifications are not given, they are estimated. Three microscopes from Reichert-Austria from the period 1950 to 1962 prove to be quite functional, although the accessories are not quite complete or show slight defects. This is especially true for the stereo microscope from 1962. A Fraunhofer microscope and a Fraunhofer micrometer (both acquired in 1912) with a resolution of approx. 1 µm and 2 µm as well as a dividing machine (around 1890) with a resolution of 0,01 mm are interestingly constructed. Furthermore, a terrestrial telescope by Lenoir & Forster (around 1900) and four different reading telescopes (three around 1900, one acquired in 1856) are examined.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Mikroskop Fernrohr Simon Plössl Reichert-Austria Ablesefernrohr
Schlagwörter
(Englisch)
microscope telescope Simon Plössl Reichert-Austria reading telescope
Autor*innen
Simon Hourmouzis
Haupttitel (Deutsch)
Mikroskope und Fernrohre in der physikhistorischen Sammlung der Universität Wien
Paralleltitel (Englisch)
Microscopes and telescopes at the historical physics collection of the University of Vienna
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
171 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Martin Hopf
Klassifikationen
33 Physik > 33.01 Geschichte der Physik ,
33 Physik > 33.18 Optik
AC Nummer
AC16785433
Utheses ID
65685
Studienkennzahl
UA | 199 | 520 | 523 | 02