Detailansicht
Merger simulation evaluation in the U.S. airline industry
a new look
Alexandra Linder
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Volkswirtschaftslehre
Betreuer*in
Philipp Schmidt-Dengler
DOI
10.25365/thesis.72987
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11262.45861.973594-8
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In den letzten zwei Jahrzehnten konzentrierten sich retrospektive Studien auf die Methodik von konventionellen Simulationen von Firmenzusammenschlüssen zur Vorhersage der Preiseffekte horizontaler Fusionen in einer Vielzahl von Branchen mit differenzierten Produkten, wobei die wichtige Frage, ob herkömmliche Fusionssimulationstechniken eine genaue Vorhersage für die Preise nach dem Zusammenschluss liefern, weitgehend unbeantwortet blieb. Neuere Arbeiten haben begonnen, sich mit diesem Thema zu befassen (siehe z.B. Peters (2006)). Diese Studie untersucht diese Fragestellung für drei Fusionen von Fluggesellschaften nach der Finanzkrise im Jahr 2008. Nach der Schätzung der Verbrauchernachfrage unter Verwendung von Daten vor der Fusion werden die Grenzkosten vor der Fusion unter einer beibehaltenen Annahme über das Verhalten der Unternehmen rückgewonnen und die Preise nach der Fusion prognostiziert. Die Ergebnisse eines Vergleichs zwischen den prognostizierten Preisänderungen aus der Fusionssimulation und den tatsächlich beobachteten Preisänderungen nach den vollzogenen Fusionen zeigen, dass (i) Standard-Fusionssimulationen keine genauen Vorhersagen über die Gesamtwirkung einer Fusion liefern, zumindest im Kontext der Luftfahrtindustrie, (ii) eine Zerlegung der beobachteten Preisänderungen in einzelne Komponentenpreiseffekte sinnvoll sein kann, um der Frage nachzugehen, was die Unterschiede zwischen den beobachteten und simulierten Preisen erklärt. Die Ergebnisse, die durch die Einbeziehung von Post-Fusions-Daten in das Modell erhalten wurden, zeigen, dass (i) für jede der drei Fusionen die unbeobachteten Änderungen auf der Angebotsseite für den größten Teil der Differenz zwischen den beobachteten und den vorhergesagten Preiseffekten verantwortlich sind, (ii) ein wichtiger Schwerpunkt bei der Bestimmung der Auswirkungen von Fusionen auf die Preise auf der Rolle der Grenzkosten und des Unternehmensverhaltens liegen sollte, (iii) ein Bedarf an flexibleren, reichhaltigeren Modellen des Unternehmensverhaltens besteht.
Abstract
(Englisch)
Over the past two decades, retrospective studies have focused on the methodology of standard merger simulations for predicting the price effects of horizontal mergers in a variety of industries with differentiated products, leaving the important question of whether conventional merger simulation techniques provide an accurate forecast for post-merger prices largely unanswered. Recent papers have begun to address this issue (see, e.g. Peters (2006)). This study investigates this issue for three airline mergers after the financial crisis in the year 2008. After estimating consumer demand using pre-merger data, pre-merger marginal costs are recovered under a maintained assumption about firm conduct and post-merger prices are predicted. The results from a comparison between the predicted price changes from merger simulation and the actual observed price changes following the consummated mergers show that (i) standard merger simulations do not yield accurate forecasts of a merger’s overall effect, at least in the context of the airline industry, (ii) a decomposition of the observed price changes into individual component price effects can be useful in order to address the question of what accounts for the differences between the observed and simulated prices. The results obtained by incorporating post-merger data into the model indicate that (i) for each of the three mergers, the unobserved supply-side changes account for most of the difference between the observed and predicted price effects, (ii) an important focus in determining the impact of mergers on prices should, therefore, lie on the role of marginal costs and firm conduct, (iii) there is a need for richer models of firm conduct.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Fusionssimulation Luftfahrtindustrie Produktdifferenzierung Unternehmensverhalten
Schlagwörter
(Englisch)
merger simulation airline industry product differentiation firm conduct
Autor*innen
Alexandra Linder
Haupttitel (Englisch)
Merger simulation evaluation in the U.S. airline industry
Hauptuntertitel (Englisch)
a new look
Paralleltitel (Deutsch)
Bewertung von Fusionssimulationen in der U.S.-Luftfahrtindustrie
Paralleluntertitel (Deutsch)
ein neuer Einblick
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
28, iv Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Philipp Schmidt-Dengler
Klassifikation
83 Volkswirtschaft > 83.32 Wettbewerb
AC Nummer
AC16745467
Utheses ID
65720
Studienkennzahl
UA | 066 | 913 | |
