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#womencan #wonderboy - Geschlechtervergleich der Selbstinszenierung auf Instagram von Medaillengewinnerinnen und -gewinnern der Sprintbewerbe bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio
Lisa Torinek
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Bewegung und Sport UF Deutsch
Betreuer*in
Rosa Diketmüller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.73005
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20778.44450.102769-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Sportlerinnen werden laut bestehender Studien in den Massenmedien oft anders dargestellt als Sportler. Bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio spielen neben den traditionellen Massenmedien jedoch auch die sozialen Medien eine große Rolle. Auf Online-Plattformen haben heutzutage Athletinnen und Athleten die Chance, selbst zu bestimmen, wie sie von der Öffentlichkeit gesehen werden wollen. Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, wie sich die Medaillengewinnerinnen und -gewinner der Sprintbewerbe bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio auf Instagram selbst darstellen und inwiefern es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt. Zur umfangreichen Beantwortung der Forschungsfragen wird ein Mixed Methods-Ansatz gewählt, bei dem Elemente der qualitativen Inhaltsanalyse mit quantitativen Auswertungen kombiniert werden. Die im Zeitraum von 30. April bis 6. November 2021 auf Instagram veröffentlichten Posts der einbezogenen Athletinnen und Athleten werden analysiert und ausgewertet. Die Medaillengewinnerinnen und -gewinner präsentieren sich auf ihren Instagram-Beiträgen vorwiegend mit sportbezogenen Standard-Ganzkörperaufnahmen in Normalperspektive. Beim Geschlechtervergleich wird deutlich, dass die Sportlerinnen häufiger Selfies, Fotos mit Kindern, Alltagsaufnahmen in passivem Zustand und Bilder, auf denen sie lächeln oder lachen, posten als die Sportler. Die analysierten Sprinter zeigen sich hingegen öfter aktiv, mit neutralem Gesichtsausdruck, vor Autos posierend, im Austausch mit berühmten Persönlichkeiten und ihre Muskeln präsentierend. Im Allgemeinen sind die Zusammenhänge zwischen dem Geschlecht und verschiedenen Darstellungsweisen auf Instagram eher gering ausgeprägt. Dennoch kann festgestellt werden, dass von den Sprinterinnen und Sprintern stereotype Darstellungsformen, wie sie aus den Massenmedien bekannt sind, übernommen werden.
Abstract
(Englisch)
According to existing studies, female athletes are often portrayed in other ways than male athletes in mass media. At the 2020 Olympic Games in Tokyo social media plays a major role in addition to traditional mass media. Nowadays, on online platforms athletes have the chance to show themselves in ways that promote how they want to be perceived by the public. The aim of this thesis is to find out how the medal winners of the sprint competitions at the Olympic Games 2020 in Tokyo present themselves on Instagram and to which extent there are gender related differences. To answer the research questions, a mixed methods approach is chosen in which elements of qualitative content analysis are combined with quantitative evaluations. The posts published by the relevant athletes on Instagram between April 30 and November 6, 2021 are analyzed and evaluated. The medal winners present themselves on their posts mainly with sports related standard full body shots from a normal perspective. Comparing genders, female athletes post selfies, photos with children, everyday pictures in a passive state and pictures where they are smiling or laughing more often than male athletes. The analyzed male sprinters often appear active with a neutral facial expression, posing in front of cars, interacting with famous personalities, and presenting their muscles. In general, the correlations between gender and different representations on Instagram are rather weak. Nevertheless, it can be stated that some of the sprinters adopt stereotypical forms of presentation as known from the mass media.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Selbstdarstellung Geschlechtervergleich Olympia Tokio 2020 Leichtathletik Sprint Social Media
Schlagwörter
(Englisch)
self-presentation gender comparison Olympics Tokyo 2020 athletics sprint social media
Autor*innen
Lisa Torinek
Haupttitel (Deutsch)
#womencan #wonderboy - Geschlechtervergleich der Selbstinszenierung auf Instagram von Medaillengewinnerinnen und -gewinnern der Sprintbewerbe bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio
Paralleltitel (Englisch)
#womencan #wonderboy - Gender comparison of self-presentation on Instagram by medal winners in the sprint competitions at the Tokyo 2020 Olympic Games
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
143 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rosa Diketmüller
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien ,
76 Sport > 76.10 Sport. Sportwissenschaft. Allgemeines ,
76 Sport > 76.15 Leichtathletik ,
76 Sport > 76.25 Wettkämpfe
AC Nummer
AC16748731
Utheses ID
65843
Studienkennzahl
UA | 199 | 500 | 506 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1