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Verkehrslabor - Evaluation eines Verkehrssicherheitsprogramms für Kindergartenkinder
Claudia Grafl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Marko Lüftenegger
DOI
10.25365/thesis.73152
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26238.44171.175126-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die wichtigsten Wege von Kindern, nämliche jene zur Bildungsstätte oder zu Freizeitaktivitäten, führen durch den Straßenverkehr, weshalb bereits Vorschulkinder in beträchtlichem Ausmaß am Verkehrsgeschehen teilnehmen. Auch wenn Kindergartenkinder in der Regel in Begleitung unterwegs sind, so müssen sie, nicht zuletzt in Hinblick auf die selbständige Bestreitung des Schulweges, frühzeitig lernen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Während die Volkschulzeit in Österreich durch kontinuierliches Verkehrstraining geprägt ist, beschränkt sich Verkehrserziehung im Kindergarten auf einmalige Aktionen, meist im letzten Kindergartenjahr. Damit Verkehrsfertigkeiten jedoch verankert und gefestigt werden können, braucht es regelmäßiges Training. Zudem müssen Inhalte und Methoden von Verkehrserziehungsmaßnahmen sorgfältig auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der jeweiligen Zielgruppe abgestimmt werden. Aus lerntheoretischer bzw. entwicklungspsychologischer Sicht brauchen Kinder im Vorschulalter, neben der theoretischen Vermittlung von Verkehrsregeln, praktisches Training um diese im Realverkehr tatsächlich anwenden zu können. Vor diesem Hintergrund hat die sicher unterwegs-Verkehrspsychologische Untersuchungen GmbH den Verkehrssicherheitsworkshop „Verkehrslabor“ entwickelt. Um beurteilen zu können, ob eine Verkehrserziehungsmaßnahme tatsächlich den gewünschten Erfolg bringt, muss sie einer Evaluation unterzogen werden. Eine Forderung, die in vielen Ländern Europas, so auch in Österreich, kaum umgesetzt wird. Ziel vorliegender Arbeit war es, diese Lücke ansatzweise zu schließen und den Verkehrssicherheitsworkshop „Verkehrslabor“ einer Wirksamkeitsprüfung zu unterziehen. Evaluiert wurde das Programm anhand des 4-Stufen-Modells von Kirkpatrick auf den Ebenen Reaktion und Lernen. Die Datenerhebung fand einmal vor und einmal nach dem Treatment statt. Insgesamt 52 Kinder im Alter von 4-6 Jahren aus zwei Wiener Kindergärten nahmen an der Studie teil. Die Ergebnisse zeigen, dass das „Verkehrslabor“ sowohl von den Kindern als auch den Pädagog*innen sehr gut angenommen wurde. Die Kinder wiesen zudem nach der Teilnahme am Workshop in beinahe allen Bereichen ein höheres Verkehrswissen auf und zeigten ein sichereres Querungsverhalten. In der Diskussion werden Stärken und Schwächen vorliegender Evaluationsstudie thematisiert, weiterer Forschungsbedarf aufgedeckt, praktische Schlussfolgerungen abgeleitet und Empfehlungen an die Politik abgegeben.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Evaluation Verkehrserziehung Kindergarten
Autor*innen
Claudia Grafl
Haupttitel (Deutsch)
Verkehrslabor - Evaluation eines Verkehrssicherheitsprogramms für Kindergartenkinder
Publikationsjahr
2022
Umfangsangabe
76, 2, 5 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marko Lüftenegger
Klassifikation
77 Psychologie > 77.93 Angewandte Psychologie
AC Nummer
AC16779843
Utheses ID
65904
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
