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Die Anfänge der Militär-Sanitäts-Statistik in der Habsburgermonarchie ab 1870
Reinhard Zeilinger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Interdisziplinäres Masterstudium Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftsgeschichte
Betreuer*in
Anna Maria Echterhölter
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.73350
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27714.43886.505424-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit werden mehrere historische Entwicklungen der Militär-Sanitäts-Statistik und von Infektionskrankheiten im Zusammenhang mit Sanitäts- und Medizinentwicklung im 19. Jahrhundert nachgezeichnet. Diese Entwicklung wird dargestellt anhand der Anfangsjahre der militär-statistischen Jahrbücher, die eine jährlich wiederkehrende Darstellungen der Rekrutierungs- und Krankheitszahlen des Österreich-ungarischen Heeres von 1870 bis 1912 bieten. Bei näherer Betrachtung des Begriffs Statistik im 19. Jahrhundert zeigt sich, dass die heute gebräuchliche, mathematische Bedeutung damals noch nicht gegeben war. Was waren die Grundlagen und Datenquellen der Anwendung der Statistik in Administration und Medizin? In der damaligen Zeit stechen insbesondere die Infektionskrankheiten hervor. Es wurde ein neues Verständnis für die Übertragungswege und wirksamen Behandlungen gelegt. Wie entwickelte sich das zivile und militärische Sanitätswesen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert speziell in Österreich-Ungarn? Hinsichtlich der Inhalte der Jahrbücher stellen sich die Fragen: Welche Daten wurden dargestellt? Wie wurden die Daten zuverlässig erfasst und kumuliert? Das Material der Jahrbücher ist zu umfassend, um über den gesamten Zeitraum im Detail dargestellt zu werden. Daher werden die Anfangsjahre und Facetten ausgewählter Krankheiten und Aspekte herausgriffen: Erfassung der Infektionskrankheiten, Malaria, Tod, Selbstmorde und Selbstverstümmelungen, Geschlechtskrankheiten, hydrometrische Messungen und die Rolle der Frauen werden exemplarisch dargestellt. Die Beantwortung der Fragen erfolgt über die Rezeption der Ergebnisse in statistischen und ärztlichen Fachzeitschriften der damaligen Zeit. Dem werden zivile Entwicklungen in Österreich gegenübergestellt. Ebenso erfolgt eine Verortung der Aktivitäten Österreichs im europäischen Kontext. Eine weiterführende Forschung könnte das soziale Umfeld ins Auge fassen und die Gesundheit der gesellschaftlichen Gruppen Aristokratie, Bürgertum, Arbeiter, Bauern und die Bedingungen für deren Erkrankungen herausarbeiten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Militär Sanität Statistik Habsburgermonarchie militär-statistische Jahrbücher
Autor*innen
Reinhard Zeilinger
Haupttitel (Deutsch)
Die Anfänge der Militär-Sanitäts-Statistik in der Habsburgermonarchie ab 1870
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
v, 102 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Anna Maria Echterhölter
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.36 Europäische Geschichte 1815-1914 ,
15 Geschichte > 15.60 Schweiz. Österreich-Ungarn. Österreich
AC Nummer
AC16814368
Utheses ID
65922
Studienkennzahl
UA | 066 | 944 | |
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