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Motive und Coping-Strategien beim Free-Solo-Klettern
Alexander Gabriel
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Bewegung und Sport UF Geographie und wirtschaftliche Bildung
Betreuer*in
Peter Gröpel
DOI
10.25365/thesis.75239
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29370.44964.688884-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Popularität des „Free Solo Kletterns“ ohne Sicherungen scheint in den letzten Jahren inner-halb der Klettercommunity zugenommen zu haben. Obwohl die Zahl der Aktiven Free-Solo-Kletter*innen eher gering eingeschätzt werden dürfte, ist diese Form des Kletterns durch Profi-Kletterer wie Alex Honnold oder Marx-André Leclerc medial sehr präsent. Insofern stellt sich die Frage, welche Motive zu der Ausübung dieser Risikosportart bewegen. Die Anreiztrias nach Rheinberg (1996) beschreibt in diesem Zusammenhang das Kompetenzerleben (Deci & Ryan, 2000) bzw. das Leistungsmotiv (Winter, 1994), die Bedrohungswahrnehmung bzw. das Sensationsseeking (Zuckerman, 1979) / Thrill (Zuckermann, 2007) und die Ungewöhnlichen Bewegungszustände (Caillolis, 1982) bzw. das Flow-Erleben (Csikszentmihalvi). Zusätzlich lassen sich die genannten drei Bereiche noch um die Faktoren Naturerleben, Freiheitserleben und Selbstbestimmung nach Brymer und Schweitzer (2013) erweitern um einen vorgegebenen Raster zur Beschreibung von Motiven für das Free-Solo Klettern zu erhalten. In einem zweiten Schritt wird nach den Coping-Strategien (Kiemley-Gabbay & Lavallee, 2017) der Kletter*innen in Angstsituationen gefragt, um zu sehen, welche Strategien in Risikosituationen bewusst oder unbewusst angewendet werden. Bei dieser Forschungsarbeit handelt es sich um eine explorative Analyse mit qualitativen Interviews von sechs bis acht Free-Solo-Kletter*innen aus dem Amateur- und Profibereich, welche regelmäßig, ab dem vierten Schwierigkeitsgrad den Free-Solo-Kletterstil ausüben. Die Auswertung erfolgt mittels der Inhaltsanalyse nach Mayring und einer deskriptiven Auswertung. Dabei werden Textpassagen mit den oben genannten Rasterkategorien geclustert und nach Inhalt und Häufigkeit in einem Fazit ausgewertet. Ziel dieser Forschungsarbeit ist ein genaueres Bild über Motive und Angstregulationstechniken zu einer Risiko-Sportart zu bekommen, bei der ein einziger Absturz lebensgefährliche Folgen haben kann.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Motive Coping Klettern
Autor*innen
Alexander Gabriel
Haupttitel (Deutsch)
Motive und Coping-Strategien beim Free-Solo-Klettern
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
83 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Gröpel
Klassifikation
76 Sport > 76.11 Sportsoziologie. Sportpsychologie
AC Nummer
AC17061994
Utheses ID
65939
Studienkennzahl
UA | 199 | 500 | 510 | 02
