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TikTok videos and indeterminacy
the influence of autonomy, sensation seeking, and system-justification on the preference and liking of algorithmic selected content
Carolin Zwerger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Arnd Florack
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.73133
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18935.59634.427522-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Social-Media-Plattformen wie TikTok verwenden Algorithmen, um die perfekt passenden Inhalte für jede*n Nutzer*in zu bestimmen. Aber wollen die Nutzer*innen diese determinierte Perfektion? Die Forschung legt nahe, dass Menschen unvollkommene, indeterminierte Prozesse bevorzugen. In dieser Studie gehe ich davon aus, dass die Möglichkeit, determinierte Prozesse zu unterbrechen, die Präferenz für indeterminierte Prozesse abschwächt. Die mögliche Unterbrechung könnte Autonomie schaffen, die nach der Self Determination Theorie ein wesentliches psychologisches Bedürfnis ist. Ich habe untersucht, ob eine höhere Präferenz für determinierte, algorithmisch ausgewählte TikTok-Videos besteht, wenn sie mit indeterminierten, zufälligen TikTok-Videos kombiniert werden, als ohne Zufallsvideos. Es wird vermutet, dass diese Vorliebe größer ist, wenn Personen nicht autonom durch die Videos wischen können, als wenn sie autonom wischen können. Um diesen Effekt zu testen, wurde eine Plattform geschaffen, auf der ein Algorithmus trainierte, jeder Versuchsperson die passenden Videos zu zeigen. Die Ergebnisse zeigten keine höhere Vorliebe für algorithmisch ausgewählte Videos in Kombination mit Zufallsvideos, wenn die Person nicht Videos wischen können. Allerdings zeigte Personen, die wischen konnten, eine höhere Vorliebe für algorithmisch ausgewählte Videos in Kombination mit Zufallsvideos als die Personen, welche nicht wischen konnten. Außerdem wurde der Zusammenhang zwischen der Vorliebe für algorithmisch ausgewählte Videos in Kombination mit Zufallsvideos und individuellen Unterschieden in der Persönlichkeit näher untersucht.
Abstract
(Englisch)
Social media platforms, like TikTok, use algorithms to predict the perfectly suited content for each user and determine what they will see. But do users always want determinate perfection? Indeed, research assumes that people prefer imperfect indeterminate processes. In this study, I assume that the possibility of interrupting determinate processes attenuates the preference for indeterminate processes. The possible interruption could create autonomy, which is according to the self determination theory an essential psychological need. I examined if there is a higher preference for determinate algorithmic selected TikTok videos when they are combined with indeterminate random selected TikTok videos compared to only algorithmic selected TikTok videos. It is suspected that this preference is greater when people cannot autonomously swipe through the videos compared to when they can autonomously swipe. To test this effect a platform was created where an algorithm was trained to show each participant suited TikTok videos. First participants saw only algorithmic selected videos and then they saw algorithmic selected videos combined with random selected video. Results revealed no higher preference for algorithmic selected videos combined with random selected videos when users cannot swipe. Other than expected participants that could swipe showed a higher liking in the algorithmic selected videos combined with random selected videos than participants that could not swipe. Further, the connection of the preference for the algorithmic selected videos combined with random selected videos and individual differences in the personality was looked closer at.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Algorithmen Autonomie indeterminierte Prozesse determinierte Prozesse Indeterminismus Sensation Seeking System Justification
Schlagwörter
(Englisch)
algorithm autonomy indeterminate process determinate process indeterminacy sensation seeking system justification
Autor*innen
Carolin Zwerger
Haupttitel (Englisch)
TikTok videos and indeterminacy
Hauptuntertitel (Englisch)
the influence of autonomy, sensation seeking, and system-justification on the preference and liking of algorithmic selected content
Paralleltitel (Deutsch)
TikTok Videos und Indeterminismus
Paralleluntertitel (Deutsch)
der Einfluss von Autonomie, Sensation Seeking und System Justification auf die Präferenz und das Gefallen von algorithmisch ausgewählten Inhalten
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
58 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Arnd Florack
Klassifikation
77 Psychologie > 77.60 Sozialpsychologie. Allgemeines
AC Nummer
AC16778279
Utheses ID
66066
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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