Detailansicht
Die Wilderei und der Elfenbeinhandel in Afrika
ein internationaler & transnationaler Kampf
Maximilian Karner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Geschichte
Betreuer*in
Gottfried Liedl
DOI
10.25365/thesis.73245
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23459.59680.967916-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Geschichte des Afrikanischen Elefanten und dessen Rolle innerhalb der Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora. Das Ziel der Arbeit ist es festzustellen, welche Auswirkungen das Abkommen auf die Wilderei und den Elfenbeinhandel hatte und welche Akteure, die jeweiligen Entscheidungsprozesse beeinflusst haben. Die Masterarbeit ist eine literaturgestützte Arbeit, wobei zusätzlich CITES Anträge und Niederschriften der verschiedenen Konferenzen analysiert werden. Es zeigt sich, dass keine andere Art CITES so sehr geprägt hat wie der Afrikanische Elefant. Nachdem dieser im Verlauf der Geschichte immer umfangreicher zum Ziel der Wilderei geworden war, wurde die Gattung 1976 unter den Schutz der Konvention gestellt. Schließlich wurde 1989 ein Verbot des Elfenbeinhandels beschlossen, wobei der damalige Entscheidungsprozess maßgeblich von transnationalen Akteuren, wie Artenschützern, NGOs, den Medien und der breiten Öffentlichkeit geprägt war, die wiederum Druck auf die Entscheidungsträger ausübten. Hierbei wurden die Interessen der südafrikanischen Staaten ignoriert, was zu Spannungen zwischen den Befürwortern und Gegnern des Handelsverbotes führte. Anschließende Versuche, den Bann aufzuheben beziehungsweise Elfenbeinexporte zu verhindern, waren durch umfangreiche Lobbyarbeit nationaler, internationaler und transnationaler Akteure gekennzeichnet. Aufgrund der Uneinigkeit dieser verschiedenen Akteure und der Unbeständigkeit der CITES-Entscheidungen flammte die Wilderei und der illegale Handel stetig auf. Dem Abkommen gelang es nicht die Gattung umfassend zu schützen, wobei externe Faktoren wie die große Nachfrage an Elfenbein und gesellschaftliche Probleme dazu beitrugen, dass sich der Bestand des Afrikanischen Elefanten so weit dezimierte, dass heutzutage nur noch eine halbe Million dieser Tiere existiert.
Abstract
(Englisch)
This master thesis deals with the history of the African elephant and its role within the Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora. The goal of the research is to determine what impact the Convention has had on poaching and the ivory trade, and which actors, influenced the respective decision-making processes. The master thesis is a literature-based work, whereby additionally CITES applications and transcripts of the different conferences are analysed. No other species has shaped CITES as much as the African elephant. Throughout history these animals were poached more and more extensively. Due to this development, the species was listed in the convention in 1976. Subsequently, the ivory trade was banned in 1989, with the decision-making process being fundamentally influenced by transnational actors, such as conservationists, NGOs, the media, and the public, who in turn exerted enormous pressure on the decision-makers. In the process, the interests of South African states were ignored, leading to tensions between supporters and opponents of the trade ban. Subsequent attempts to lift the ban or prevent ivory exports were characterized by extensive lobbying by national, international, and transnational actors. Due to the discord of these various actors and the inconsistency of the CITES decisions, poaching and illegal trade flared up steadily. The convention failed to protect the species comprehensively, with external factors such as the high demand for ivory and societal problems contributing to decimation the African elephant population to the point where only half a million of these animals still exist today.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
CITES Elefant Afrika Wilderei Elfenbein Internationalismus Transnationalismus
Schlagwörter
(Englisch)
CITES Elephant Africa Poaching Ivory Internationalism Transnationalism
Autor*innen
Maximilian Karner
Haupttitel (Deutsch)
Die Wilderei und der Elfenbeinhandel in Afrika
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein internationaler & transnationaler Kampf
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
i, 130 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gottfried Liedl
Klassifikation
15 Geschichte > 15.90 Afrika. Allgemeines
AC Nummer
AC16799430
Utheses ID
66111
Studienkennzahl
UA | 066 | 803 | |
