Detailansicht

Einflussfaktoren und Fördermaßnahmen im Hinblick auf geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede in Mathematik
eine Analyse ausgewählter Mathematikschulbücher nach Geschlechterrollenstereotypen
Stefanie Stelzeneder
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Mathematik
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Geographie und wirtschaftliche Bildung UF Mathematik
Betreuer*in
Andreas Ulovec
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.73246
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25163.59520.265390-3
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Masterarbeit werden geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede im Mathematikunterricht behandelt. Zunächst werden die Ergebnisse der österreichischen Schüler*innen im Kompetenzbereich Mathematik bei den zwei internationalen Schulleistungsstudien TIMSS und PISA beleuchtet. Danach wird darauf eingegangen, welche biologischen, psychologischen und soziokulturellen Einflussfaktoren geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede in Mathematik herbeiführen. Schließlich werden Ansätze zum Abbau von geschlechtsspezifischen Leistungsunterschieden in Mathematik thematisiert. Das Kernstück dieser Masterarbeit bildet eine geschlechterrollenkritische Schulbuchanalyse. Gegenstand dieser Schulbuchanalyse ist die Frage, wie Mädchen/Frauen und Buben/Männer in den Mathematikschulbüchern der 5. Schulstufe dargestellt werden und inwiefern dadurch Geschlechterrollenstereotype vermittelt werden. Dazu werden fünf Mathematikschulbücher der 5. Schulstufe mithilfe eines Analysebogens quantitativ und qualitativ untersucht. Zudem wird überprüft, ob in den letzten 20 Jahren eine Verbesserung hin zu einer Gleichstellung der Geschlechter eingetreten ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein positiver Trend hinsichtlich der Vermittlung von Geschlechterrollenstereotypen in Mathematikschulbüchern erkennbar ist. Mädchen/Frauen werden in Mathematikschulbüchern aber immer noch seltener erwähnt als Buben/Männer. Außerdem sind geschlechtsstereotype Rollenzuweisungen in bestimmten Themenbereichen (v.a. Berufstätigkeit und Sporttätigkeit) noch immer stark verankert. Durch diese Ergebnisse wird unweigerlich deutlich, dass es im Hinblick auf die Gleichberechtigung der Geschlechter einer weiteren Überarbeitung der Mathematikschulbücher bedarf.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Mathematikunterricht geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede Geschlechterrollenstereotype in Mathematikschulbüchern
Autor*innen
Stefanie Stelzeneder
Haupttitel (Deutsch)
Einflussfaktoren und Fördermaßnahmen im Hinblick auf geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede in Mathematik
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse ausgewählter Mathematikschulbücher nach Geschlechterrollenstereotypen
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
v, 102 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andreas Ulovec
Klassifikation
31 Mathematik > 31.99 Mathematik. Sonstiges
AC Nummer
AC16799442
Utheses ID
66135
Studienkennzahl
UA | 199 | 510 | 520 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1