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Kontrolle des österreichischen Parlaments im Rahmen von Untersuchungsausschüssen
eine theoretische und fachdidaktische Auseinandersetzung
Gelu Lichtscheidl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Geographie und wirtschaftliche Bildung UF Geschichte und Politische Bildung
Betreuer*in
Christian Matzka
DOI
10.25365/thesis.73382
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24352.76657.602183-5
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit versucht, eine möglichst umfangreiche Antwort darauf zu geben, wie die novellierte Verfahrensordnung über die Einsetzung von Untersuchungsausschüssen des österreichischen Nationalrats die „Opposition“ stärken konnte und wie diese im Rahmen des Unterrichts im Fach Geschichte und Politische Bildung zu kontextualisieren wäre. Im Bezug auf die novellierte Verfahrensordnung kann festgestellt werden, dass zwar im rechtlichen Sinne die „Opposition“ gestärkt wurde, aber aufgrund des realpolitischen Machtungleichgewichts, das bereits im Nationalrat herrscht, nicht in dem Ausmaß, wie es möglich gewesen wäre. Die „Opposition“ kann einen Untersuchungsausschuss nun leichter installieren, ihr realpolitischer Handlungsspielraum bleibt aber aufgrund der rechtlichen Vorgaben der Verfahrensordnung z.B. hinsichtlich der Befugnisse des Vorsitzes oder der Verfahrensdauer sehr stark begrenzt. Wie die Problematik dieses Machtungleichgewichtes in Unterrichtsmaterialien dargestellt wird, wurde anhand von sechs verschiedenen Schulbüchern untersucht. Im Rahmen der Analyse wurde festgestellt, dass fast alle Bücher diese Thematik kaum bis gar nicht behandeln. Es konnten sogar grobe Mängel und inhaltliche Fehler festgestellt werden. Daher hat es sich diese Masterarbeit zur Aufgabe gemacht, zu einem besseren Verständnis dieses Themas beizutragen. Dazu wurden sieben Unterrichtseinheiten (inklusive Unterrichtsmaterialien) ausgearbeitet.
Abstract
(Englisch)
This masterʼs thesis attempts to give an answer to how the amended rules of procedure on the appointment of congressional investigation committees of the Austrian National Council could strengthen the "opposition" and how this should be contextualized in the context of teaching history and political education. Concerning the amended rules of procedure, it can be stated that the "opposition" was strengthened in the legal sense, but not to the extent that would have been possible due to the real political power imbalance that already prevails in the National Council. The "opposition“ can now install a congressional investigation committee more easily, but their real political options remain very limited due to the legal requirements of the rules of procedure, e.g. regarding the powers of the chairperson or the duration of the procedure. How the problem of this power imbalance is presented in teaching materials was examined using six different textbooks. As part of the analysis, it was found that almost all books hardly or not at all deal with this topic. It was even possible to identify gross deficiencies and errors in the content. Therefore, this masterʼs thesis has set itself the task of contributing to a better understanding of this topic. For this purpose, six teaching units (including teaching materials) were developed.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Parlamentarismus Untersuchungsausschuss Politische Bildung
Autor*innen
Gelu Lichtscheidl
Haupttitel (Deutsch)
Kontrolle des österreichischen Parlaments im Rahmen von Untersuchungsausschüssen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine theoretische und fachdidaktische Auseinandersetzung
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
149 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Matzka
AC Nummer
AC16819105
Utheses ID
66384
Studienkennzahl
UA | 199 | 510 | 511 | 02
