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Do rent caps lead to discrimination?
the case of Vienna
Richard Nöbauer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Research in Economics and Finance
Betreuer*in
Christine Zulehner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.73368
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25336.76126.561896-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mietpreisdeckel führen zu Diskriminierung gewisser Bevölkerungsgruppen auf dem Mietwohnungsmarkt – so lautet ein häufig vorgebrachtes Argument gegen Mietpreisdeckel. Empirische Untersuchungen, ob und inwieweit diese Diskriminierung tatsächlich stattfindet und welche Bevölkerungsgruppen davon betroffen sind, gibt es allerdings kaum. Diese Forschungsarbeit versucht am Beispiel des Wiener Wohnungsmarktes das Ausmaß dieser Diskriminierung zu quantifizieren. Der Wiener Wohnungsmarkt eignet sich aufgrund seiner einzigartigen, historisch gewachsenen Gesetzgebung zu Mietpreisdeckeln hervorragend als Versuchslabor für diese Analyse. Mittels eines räumlichen Regression-Discontinuity-Designs werden aneinander angrenzende Zählsprengel, in denen verschiedene Mietpreisdeckel gelten, miteinander verglichen. Mit den Daten und der Methodik, welche dieser Forschungsarbeit zugrunde liegen, kann ich keinen eindeutigen Beleg für die Existenz dieser Art von Diskriminierung finden. Der Wiener Mietpreisdeckel hat allerdings durchaus einen Effekt auf die Höhe des Mietzinses: Wohnungen, in denen pro Quadratmeter 1 EUR mehr Lagezuschlag verrechnet werden darf, haben im Durchschnitt pro Quadratmeter eine um 0.73 EUR höhere Miete. Während dieser Wert in den äußeren Bezirken bei ungefähr 1 EUR liegt, liegt er in den inneren Bezirken mit 0.57 EUR deutlich darunter.
Abstract
(Englisch)
Rent caps lead to discrimination against certain population groups in the rental housing market – this argument is often used to oppose rent caps. However, there are hardly any empirical studies on whether and to what extent this discrimination actually takes place and which population groups are affected by it. This research paper attempts to quantify the extent of this discrimination using the Viennese housing market as an example. The Viennese housing market is an excellent experimental laboratory for this analysis due to its unique, historically evolved legislation on rent caps. Using a spatial regression discontinuity design, I compare neighbouring census districts where different rent caps apply. With the data and methodology used in this paper, I cannot find clear evidence of the existence of any such discrimination. The Viennese rent cap does, however, have an effect on the rent level: Flats for which an additional location surcharge of 1 EUR per square metre can be charged have a rent that is on average 0.73 EUR per square metre higher. While this value is around 1 EUR in the outer districts, it is significantly lower with 0.57 EUR in the inner districts.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Mietpreisdeckel Lagezuschlag Wien Mietrechtgesetz Wohnungsmarkt Diskriminierung Bevölkerungsgruppen Mietniveau Regression-Discontinuity-Design RDD
Schlagwörter
(Englisch)
Rent caps location surcharge Vienna Austrian Landlord and Tenant Act housing market discrimination population groups rent level regression-discontinuity-design RDD
Autor*innen
Richard Nöbauer
Haupttitel (Englisch)
Do rent caps lead to discrimination?
Hauptuntertitel (Englisch)
the case of Vienna
Paralleltitel (Deutsch)
Führen Mietpreisdeckel zu Diskriminierung?
Paralleluntertitel (Deutsch)
der Fall Wien
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
32 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christine Zulehner
Klassifikation
83 Volkswirtschaft > 83.11 Mikroökonomie
AC Nummer
AC16816984
Utheses ID
66405
Studienkennzahl
UA | 066 | 953 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1