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Interozeptive Sensitivität bei 18-Monate alten Säuglingen im Hinblick auf kardiale und respiratorische Signale und der Zusammenhang zwischen kindlicher und mütterlicher interozeptiver Sensitivität
Nina Maier
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Stefanie Höhl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.73416
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27256.76001.631132-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Interozeption ist die Fähigkeit zur Wahrnehmung und Verarbeitung körperinnerer Signale. Interozeption ist von Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Homöostase, körperlicher Selbstwahrnehmung und Entwicklung des Selbst, sowie weist Zusammenhänge mit Psychopathologien und sozialer Kognition auf. Trotz dieses Einflusses der Interozeption auf diverse Konstrukte ist bislang wenig bekannt über die genaue Entwicklung in der frühen Kindheit. Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es nur zwei publizierte Forschungsarbeiten, die Säuglinge unter einem Jahr auf interozeptive Sensitivität untersuchten. Es besteht eine Forschungslücke bei Säuglingen über einem Jahr bis zum Vorschulalter. Die vorliegende Studie untersuchte aus diesem Grund 18 Monate alte Säuglinge (N = 54) und ihre Mütter mit der Frage, ob diese bereits eine interozeptive Sensitivität in Bezug auf kardiale und, erstmals in dieser Altersgruppe untersucht, respiratorische Signale zeigen. Hierfür wurde ein Präferenz-Blick-Paradigma genutzt. Das Versuchsdesign stellt eine Replikation einer der zwei angesprochenen Studien dar. Ebenso wurde, als erste Studie, auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der interozeptiven Genauigkeit der Mütter auf die interozeptive Sensitivität der Babys eingegangen. Es konnte beobachtet werden, dass die Babys auf Gruppenebene keine Unterschiede in der Blickzeit zeigten. Bei der Betrachtung der individuellen Blickzeiten zeigten sich jedoch Präferenzen. Gefunden wurde kein Zusammenhang zwischen der interozeptiven Genauigkeit der Mutter und der interozeptiven Sensitivität der Babys auf respiratorischer Ebene, jedoch zum Teil auf kardialer Ebene. Die Ergebnisse stimmen nicht mit der replizierten Studie überein, sprechen jedoch für ein Vorhandensein interozeptiver Sensitivität bei 18 Monate alten Säuglingen. Die Ergebnisse liefern wichtige und neue Erkenntnisse zur Interozeption bei Säuglingen. Aufgrund der geringen Anzahl an Forschungsarbeiten und der Bedeutung der Interozeption für die Entwicklung des Selbst bedarf es zukünftiger Studien, die dieses Thema näher beleuchten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Interozeption Säuglinge Entwicklung mütterlicher Einfluss
Autor*innen
Nina Maier
Haupttitel (Deutsch)
Interozeptive Sensitivität bei 18-Monate alten Säuglingen im Hinblick auf kardiale und respiratorische Signale und der Zusammenhang zwischen kindlicher und mütterlicher interozeptiver Sensitivität
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
45 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stefanie Höhl
Klassifikation
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie. Allgemeines
AC Nummer
AC16819892
Utheses ID
66441
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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