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Der Wechsel auf die andere Seite: ehemalige Journalist:innen in der PR
eine qualitative Untersuchung über die Beweggründe, Rollenverständnisse und Rollenkonflikte von ehemaligen Journalist:innen in der PR-Branche
Nicole Kallischek
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- u. Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Folker Hanusch
DOI
10.25365/thesis.73449
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27400.76523.651785-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Mit dem Titel „Der Wechsel auf die andere Seite: Ehemalige Journalist:innen in der PR“ beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit als qualitative Untersuchung mit den Beweggründen, Rollenverständnissen und Rollenkonflikten von ehemaligen Journalist:innen, die in die PR-Branche gewechselt haben. Dabei kann davon ausgegangen werden, dass dieser Berufswechsel aufgrund der unterschiedlichen Funktionen und Erwartungen von Journalismus und PR ein gewisses Konfliktpotenzial birgt. Das Ziel der Forschung ist die Beantwortung der folgenden Forschungsfragen sowie der zugehörigen Unterfragen: „Welche Gründe sind für den Wechsel ehemaliger Journalist:innen österreichischer Medien in die PR-Branche verantwortlich?“ und „Welchen Einfluss haben die sinkenden Ressourcen österreichischer Medien auf den Wechsel von Journalist:innen in die PR-Branche?“, „Über welches berufliche Selbstverständnis verfügen ehemalige Journalist:innen österreichischer Medien, die jetzt als PR-Berater:innen tätig sind?“ und „Welchen Einfluss hat die berufliche Erfahrung sowie das Know-how ehemaliger Journalist:innen österreichischer Medien auf ihre neue Tätigkeit als PR-Berater:in?“ sowie „Nehmen ehemalige Journalist:innen österreichischer Medien, die jetzt als PR-Berater:innen tätig sind, Rollenkonflikte wahr? Wenn ja, welche, und wie gehen sie damit um?“ und „Welchen Einfluss haben die möglichen Rollenkonflikte ehemaliger Journalist:innen österreichischer Medien auf ihre neue Tätigkeit als PR-Berater:innen?“. Um die Forschungsfragen beantworten zu können, ist eine qualitative Befragung mittels leitfadengestützter Expert:innen-Interviews durchgeführt und mittels einer inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse nach Udo Kuckartz (2022) ausgewertet worden. Konkret beschäftigt sich die Studie mit den Aussagen von 15 Expert:innen, die vom Journalismus in die PR gewechselt haben, ihren Gründen für den Berufswechsel, ihrem beruflichen Selbstverständnis und dem Einfluss ihres erlernten Know-hows, dem Auftreten möglicher Rollenkonflikte, dem Umgang damit sowie mit dessen Einfluss auf ihre ausgeübte Tätigkeit. Die Antworten der Befragten zeigen, dass vorrangig eine finanzielle Unsicherheit beziehungsweise eine fehlende Sicherheit im Journalismus für den Wechsel vom Journalismus in die PR verantwortlich ist. Dabei verfügen ehemalige Journalist:innen nach ihrem Berufswechsel über ihre neue Rolle als PR-Berater:innen, agieren jedoch nach wie vor mit dem beruflichen Selbstverständnis von Journalist:innen, wobei sich ihre journalistische Erfahrung und das vorhandene Know-how positiv auf ihre neue Tätigkeit in der PR auswirken. Das Auftreten möglicher Rollenkonflikte wird zwar im ersten Moment zum Großteil von den Befragten verneint, dennoch deuten viele Aussagen und Beispiele aus dem Berufsalltag auf diese hin, ebenso wie die Angabe verschiedener Strategien zur Prävention, Vermeidung oder Reduzierung im Umgang mit Rollenkonflikten.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis, entitled "Switching to the Other Side: Former Journalists in PR", is a qualitative study of the motivations, role perceptions and role conflicts of former journalists who have switched to the PR sector. It can be assumed that this change of profession contains a certain potential for conflict due to the different and expectations of journalism and PR. The aim of the research is to answer the following research questions and the associated sub-questions: "What are the reasons for former journalists from Austrian media switching to the PR sector?" and "What impact do the declining resources of Austrian media have on journalists switching to the PR sector?", "What is the professional self-image of former journalists from Austrian media who now work as PR consultants?" and "What impact does the professional experience and know-how of former journalists from Austrian media have on their new work as PR consultants?", "Do former journalists from Austrian media who now work as PR consultants experience role conflicts? If so, which ones, and how do they deal with them?" and "What impact do role conflicts of former journalists from Austrian media have on their new work as PR consultants? In order to answer the research questions, a qualitative survey was conducted using guided interviews with experts and evaluated using a content structuring analysis according to Udo Kuckartz (2022). Specifically, the study deals with the statements of 15 experts who switched from journalism to PR, their reasons for the career change, their professional self-image and the influence of their acquired know-how, the existence of possible role conflicts, how they are handled and their influence on their work. The respondents' answers show that financial insecurity or a lack of financial stability in journalism is primarily responsible for the switch from journalism to PR. After switching careers, former journalists have their new role as PR consultants, but still act with the professional self-image of journalists, whereby their journalistic experience and existing know-how have a positive effect on their new work. Although most of the interviewees initially denied the existence of possible role conflicts, many statements and examples from their everyday professional lives indicate that they do exist, as do various strategies for preventing, avoiding or reducing role conflicts.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Qualitative Leitfadeninterviews Journalismus PR Beweggründe für Berufswechsel Rollenverständnisse Rollenkonflikte
Schlagwörter
(Englisch)
Qualitative guided interviews journalism PR motivations for changing professions role perceptions role conflicts
Autor*innen
Nicole Kallischek
Haupttitel (Deutsch)
Der Wechsel auf die andere Seite: ehemalige Journalist:innen in der PR
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitative Untersuchung über die Beweggründe, Rollenverständnisse und Rollenkonflikte von ehemaligen Journalist:innen in der PR-Branche
Paralleltitel (Englisch)
Switching to the other side: former journalists in PR
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
97 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Folker Hanusch
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.00 Kommunikationswissenschaft. Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.99 Kommunikationswissenschaft. Sonstiges
AC Nummer
AC16838832
Utheses ID
66442
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
