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Psychophysiological measures of boredom
how does boredom affect the willingness to exert effort?
Lukas Braunschweig
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Veronika Job Sutnar
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.73862
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15423.18051.405852-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das oft negativ konnotierte Phänomen der Langeweile erfüllt die Funktion, Aufmerksamkeit auf explorative und engagierende Reize zu lenken, die dabei helfen, aus der aktuellen Situation zu entkommen. Daher kann ein Mangel an Stimulation zu Aufmerksamkeitsverschiebungen in Richtung anspruchsvollerer Situationen und Aktivitäten führen. In dieser Studie wurde untersucht, ob Personen, die aufgrund von Unterstimulation gelangweilt sind, im Vergleich zu nicht gelangweilten Personen motiviert sind, mehr Aufwand zu betreiben, wenn sie die Gelegenheit haben, eine nachfolgende Aufgabe auszuführen. Es wurde vermutet, dass Langeweile aufgrund von Unterstimulation die Motivation zum Aufwand erhöht und dass sich dieser Effekt am kardiovaskulären System, speziell in Form einer verkürzten Präejektionsperiode (PEP), widerspiegelt. Die Schwierigkeit der Aufgabe war den Teilnehmer*innen unbekannt. Der Aufwand wurde über die kardiovaskuläre Reaktivität gemessen. Insgesamt wurden 111 Teilnehmer*innen zufällig in zwei unabhängige Gruppen (Langeweile-/Experimentalbedingung vs. Neutral-/Kontrollbedingung) eingeteilt. Veränderungen der PEP, der Herzfrequenz (HF), des systolischen Blutdrucks (SBP), des diastolischen Blutdrucks (DBP), des mittleren arteriellen Drucks (MAP) sowie Fragebogendaten zur Selbstauskunft wurden verglichen. Die Hauptergebnisse zeigten einen signifikanten Effekt, der jedoch entgegen der Hypothese war. Dies deutet auf einen Zusammenhang zwischen Langeweile und dem Aufbringen von Aufwand hin und bietet neue Einblicke, von denen zukünftige Forschung profitieren wird.
Abstract
(Englisch)
The often negatively connotated phenomenon of boredom has been found to fulfill the function of causing attentional shifts towards explorative and engaging cues helping to escape the current situation. Thus, experiencing a lack of stimulation might cause attentional shifts towards more effortful situations and activities. This study investigated if individuals bored due to understimulation are motivated to exert more effort compared to non-bored individuals when given the opportunity to perform a subsequent task. It was hypothesized that boredom due to understimulation enhances the motivation to exert effort, and that this effect is reflected by the cardiovascular system, specifically in the form of a shortened pre-ejection period (PEP). The difficulty of the task was unknown to participants. Effort was measured via cardiovascular reactivity. A total of 111 participants were randomly assigned into two independent groups (boredom/experimental vs. neutral/control). Change scores on PEP, heart rate (HR), systolic blood pressure (SBP), diastolic blood pressure (DBP), mean arterial pressure (MAP) as well as self-reported questionnaire data were compared. The main results revealed a significant effect, albeit opposite to what was hypothesized. This indicates an existing connection between boredom and effort mobilization, providing new insights upon which future research will benefit from.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Motivation Langeweile Aufwand kardiovaskuläre Reaktivität Präejektionsperiode
Schlagwörter
(Englisch)
motivation boredom effort cardiovascular reactivity pre-ejection period
Autor*innen
Lukas Braunschweig
Haupttitel (Englisch)
Psychophysiological measures of boredom
Hauptuntertitel (Englisch)
how does boredom affect the willingness to exert effort?
Paralleltitel (Deutsch)
Psychophysiologische Messungen von Langeweile
Paralleluntertitel (Deutsch)
wie beeinflusst Langeweile die Bereitschaft, Aufwand zu betreiben?
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
36 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Veronika Job Sutnar
Klassifikation
77 Psychologie > 77.45 Motivationspsychologie
AC Nummer
AC16878529
Utheses ID
66785
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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