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Collective emotions, relational goods and profit
Sebastian Aster
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Philosophy and Economics
Betreuer*in
Hans Bernhard Schmid
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.73979
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11096.25264.387223-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen kollektiven Emotionen und relational goods. Als kollektive Emotionen bezeichnet man Emotionen, die eine Gruppe von Menschen gemeinsam erlebt. Es gibt verschiedene Arten von kollektiven Emotionen, z.B. emotional sharing gemäß der Konzeption von Gerhard Thonhauser (2022). Unter dem Begriff relational goods werden immaterielle Entitäten verstanden, die den Nutzen erfassen, den wir aus zwischenmenschlichen Beziehungen ziehen. In Anlehnung an die Arbeit von Robert Sugden (2005) wird argumentiert, dass eine Möglichkeit zur Produktion von relational goods darin besteht, sich einer correspondence of sentiments, also einer Übereinstimmung der eigenen Gefühle mit denen anderer Personen, bewusst zu werden. Daher wird in dieser Arbeit behauptet, dass kollektive Emotionen und relational goods eng miteinander verbunden sind und dass Episoden von emotional sharing als relational goods betrachtet werden können. Veranstaltungen vor großem Publikum wie Theateraufführungen oder Sportereignisse verdeutlichen diesen Zusammenhang anschaulich und zeigen, dass es Geschäftszweige gibt, die versuchen, auf Basis von relational goods monetären Gewinn zu erzielen. Dies wird als Monetarisierung von relational goods bezeichnet. Allerdings werden diese Güter in der herkömmlichen ökonomischen Theorie in der Regel nicht berücksichtigt. Am Beispiel des Profifußballs wird in dieser Arbeit argumentiert, dass die ökonomische Theorie, wenn sie relational goods in ihren Modellen weiterhin vernachlässigt, Gefahr läuft, in bestimmten Wirtschaftszweigen, in denen relational goods eine wichtige Rolle spielen, ineffiziente Entscheidungen vorzuschreiben.
Abstract
(Englisch)
This thesis is concerned with the connection between collective emotions and relational goods. Collective emotions are emotions that are experienced by a group of sufficiently integrated people. There are many types of collective emotions, e.g. emotional sharing as defined by Gerhard Thonhauser (2022). Relational goods are taken to be intangible entities that account for the benefits we derive from interpersonal relationships. Following the work of Robert Sugden (2005), it is argued that one way of producing relational goods is by becoming conscious of a correspondence of sentiments, i.e. a correspondence between my own affective responses and those of other people. Hence, this thesis claims that collective emotions and relational goods are closely connected, and episodes of emotional sharing can be regarded as relational goods in themselves. Large audience events such as theatre performances or sports events illustrate this con-nection vividly and they show that there are businesses that attempt to make monetary profit based on relational goods. This is called the monetization of relational goods. However, these goods are typically not considered in conventional economic analysis. Based on the example of professional football, this thesis argues that if economic theory continues to neglect relational goods in their models, it risks prescribing inefficient decisions in certain economic branches where relational goods play an important role.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kollektive Emotionen Sozialontologie Relational Goods Monetarisierung Publika Fußball Theater Ökonomische Modelle Wirtschaftsphilosophie
Schlagwörter
(Englisch)
Collective Emotions Social Ontology Relational Goods Monetization Audiences Football Theatre Economic Models Philosophy & Economics
Autor*innen
Sebastian Aster
Haupttitel (Englisch)
Collective emotions, relational goods and profit
Paralleltitel (Deutsch)
Kollektive Emotionen, Relational Goods und Profit
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
103 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Hans Bernhard Schmid
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.25 Zeitgenössische westliche Philosophie ,
08 Philosophie > 08.44 Sozialphilosophie ,
83 Volkswirtschaft > 83.02 Philosophie und Theorie der Volkswirtschaft
AC Nummer
AC16918622
Utheses ID
66980
Studienkennzahl
UA | 066 | 642 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1