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Who wears the trousers?
a cognitive linguistic approach to gender bias in idioms
Fiona Rosilda Tamminga
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium English Language and Linguistics
Betreuer*in
Mathilde Eveline Keizer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.73618
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14312.36166.570263-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Untersuchungen haben gezeigt, dass Sprichwörter und Redewendungen als Quelle von Sexismus angesehen werden können. Sie stellen dies jedoch nicht immer auf eine offensichtliche Weise dar, sondern verwenden eher eine neutrale Sprache als Tarnung. Da Sprichwörter und Redewendungen als einflussreich für den Aufbau und die Kontrolle von Stereotypen angesehen werden, ist es offensichtlich, dass das Bewusstsein für diese Ideologien wichtig ist. Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Verbindung zwischen diesen unschuldig aussehenden Redewendungen und ihren Einfluss auf die geschlechtsspezifische Voreingenommenheit zu untersuchen. Diese Studie zielt darauf ab, die folgenden Forschungsfragen zu beantworten: „Enthalten nach außen hin neutral wirkende Redewendungen eine versteckte geschlechtsspezifische Voreingenommenheit?“, „Sind Muttersprachler dieser versteckten Voreingenommenheit stärker bewusst als Nicht-Muttersprachler?“, „Ist die geschlechtsspezifische Voreingenommenheit stärker ausgeprägt in den Ergebnissen von Redewendungen, die feindseligen Sexismus enthalten, im Vergleich zu denen, die wohlwollenden Sexismus enthalten?“ und „Unterscheiden sich die Ergebnisse der Teilnehmer, die sich als weiblich identifizieren, signifikant von denen, die sich als männlich identifizieren?“. Die Einordnung der Redewendungen erfolgt nach der Ambivalent Sexism Theory von Glick und Fiske (1996, 2010). Die Hypothese basiert auf der Überlegung, dass das Schlüsselinhaltswort in der Redewendung entweder in einem eher männlichen oder weiblichen Kontext verwendet wurde und / oder verwendet wird, wodurch die Redewendung mit einer versteckten Voreingenommenheit versehen wird. Diachrone Korpus Recherchen und ein Online-Fragebogen zeigen, dass es eine allgemeine männliche Tendenz in den Idiomen dieser Studie gibt; der Datensatz reichte jedoch nicht aus, um eine allgemeine Behauptung in diesem Bereich zu stützen. Darüber hinaus zeigten die getesteten Gruppen, nämlich eine weibliche, männliche, muttersprachliche und nicht-muttersprachliche Gruppe, keine signifikanten Unterschiede zwischen ihren Antworten. Schließlich stützen die Ergebnisse die Ambivalent Sexism Theory, indem sie einen signifikanten Unterschied zwischen den feindseligen und wohlwollenden Redewendungen zeigen. Abschließend lässt sich sagen, dass dieses Experiment zwar nicht die erwarteten Ergebnisse erbrachte, die Studie jedoch die Bedeutung der Forschung auf diesem Gebiet hervorhob; daher wird empfohlen, die geschlechtsspezifische Voreingenommenheit in Redewendungen weiter zu untersuchen.
Abstract
(Englisch)
Research has shown that proverbs and idioms can be considered as a source of sexism. However, they do not always portray this in an obvious manner, rather using neutral language as a disguise. As proverbs and idioms are considered to be influential in building and controlling stereotypes, it is apparent that awareness of these ideologies is important. The main purpose of this thesis is to investigate the connection between these innocent-looking idioms and their impact on gender bias. This study aims to answer the following research questions: “Do outwardly neutral-looking idioms contain a hidden gender bias?”, “Are native speakers more aware of this hidden bias compared to non-native speakers?”, “Is the gender bias more pronounced in the results from idioms containing hostile sexism compared to those containing benevolent sexism?”, and “Are the results from the participants that identify as female significantly different from those that identify as male?”. The classification of the idioms is done according to the Ambivalent Sexism Theory by Glick and Fiske (1996, 2010). The hypothesis is based on the reasoning that the key content word in the idiom will have been used and / or is being used in either a more masculine or feminine context, thereby infusing the idiom with a hidden bias. Diachronic corpus research and an online questionnaire show that there is a general male bias in the idioms of this study; however, the dataset was not sufficient to support a general claim in this area. Furthermore, the groups that were tested, namely a female, male, native, and non-native group, did not portray significant differences between their answers. Finally, the results do support the Ambivalent Sexism Theory by showing a significant difference between the hostile and benevolent idioms. To conclude, even though this experiment did not produce the expected results, the study did highlight the importance of research in this area; therefore, it is recommended to continue investigating gender bias in idioms.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Geschlechtervoreingenommenheit Idiomen kognitive Linguistik
Schlagwörter
(Englisch)
gender bias idioms cognitive linguistics
Autor*innen
Fiona Rosilda Tamminga
Haupttitel (Englisch)
Who wears the trousers?
Hauptuntertitel (Englisch)
a cognitive linguistic approach to gender bias in idioms
Paralleltitel (Deutsch)
Wer trägt die Hose?
Paralleluntertitel (Deutsch)
ein kognitiv-linguistischer Ansatz zur geschlechtsspezifischen Voreingenommenheit in Idiomen
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
117 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Mathilde Eveline Keizer
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.06 Sprachwissenschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC16866528
Utheses ID
67036
Studienkennzahl
UA | 066 | 812 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1