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The impact of poor audio quality on simultaneous interpreting
Tatjana Roos
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Englisch Deutsch
Betreuer*in
Franz Pöchhacker
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.73641
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15092.28600.525786-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Auswirkungen von schlechter Tonqualität auf das Simultandolmetschen anhand der Häufigkeit von Unflüssigkeiten im Zieltext zu untersuchen. Der erste Teil der Arbeit bietet einen theoretischen Rahmen, der die in der Arbeit diskutierten Konzepte sowie die kognitiven Prozesse beschreibt, die im Gehirn von Dolmetschenden während des Simultandolmetschens ablaufen. Das erste Kapitel definiert grundlegende Begriffe für diese Arbeit und beschreibt die Entwicklung des Ferndolmetschens und des Remote Simultaneous Interpreting im Laufe des 20. und 21. Jahrhunderts. In diesem Kapitel werden ebenfalls Normen für die technische Ausstattung, die für das Simultandolmetschen notwendig ist, erklärt. Kapitel 2 erläutert die kognitiven Prozesse des Simultandolmetschens anhand Daniel Giles Effort Model (2009). Ebenfalls werden in diesem Kapitel mehrere empirische Studien beschrieben, die bereits den Zusammenhang von schlechter Tonqualität und kognitiven Prozessen beim Simultandolmetschen erforscht haben. Kapitel 3 beschreibt weitere Faktoren, die einen Einfluss auf die Dolmetschqualität haben und teilt diese Faktoren in drei Kategorien ein: ausgangstextbezogene Faktoren, sprecherabhängige Faktoren und Umweltfaktoren. Im vierten Kapitel werden Unflüssigkeiten genauer definiert und bereits durchgeführte Studien in Hinblick auf die Produktion von Unflüssigkeiten unter verschiedener Dolmetschbedingungen besprochen. Der zweite Teil dieser Masterarbeit beschreibt ein Experiment, das sich zum Teil an Gervers Experiment (1974) stützt und den Einfluss von schlechter Tonqualität auf die Zieltextqualität testet. An dem im Rahmen dieser Masterarbeit durchgeführten Experiment nahmen sechs fortgeschrittene Dolmetschstudierende des Zentrums für Translationswissenschaft der Universität Wien teil. Sie wurden gebeten, ein neunminütiges Video aus dem Deutschen ins Englische zu dolmetschen, das teils gute und teils schlechte Tonqualität enthielt. Die Dolmetschungen wurden anschließend transkribiert und die Unflüssigkeiten analysiert. Die Hypothese war, dass die Dolmetschungen des Videoausschnittes mit schlechter Tonqualität häufiger Unflüssigkeiten in der Form von stillen Pausen, Häsitationslauten, Selbstkorrekturen, Fehlstarts und Wiederholungen aufweisen. Die Datenanalyse konnte diese Hypothese jedoch nicht bestätigen. Die Auswertung der Dolmetschungen zeigte hinsichtlich der Häufigkeit von Unflüssigkeiten kein klares Muster.
Abstract
(Englisch)
The aim of this master’s thesis is to investigate the impact of poor audio quality on simultaneous interpreting, measured by the frequency of disfluencies present in the target text. The first part of the thesis offers a theoretical framework which describes the key concepts discussed throughout the thesis as well as the cognitive processes that take place in an interpreter’s brain during simultaneous interpreting. The first chapter offers definitions of key terms and describes the development of remote interpreting and remote simultaneous interpreting throughout the 20th and 21st centuries. In this chapter, technical requirements referring to the audio input during simultaneous interpreting, both on-site and remote, are listed and explained. Chapter 2 describes Daniel Gile’s Effort Model (2009), followed by examples of empirical studies that have tested the relation between poor audio quality and cognitive processes during simultaneous interpreting. The third chapter describes further factors that can impact an interpreter’s performance, including input variables related to the source text, the speaker and the interpreting environment. Chapter 4 explains what disfluencies are and how they have previously been the focus of empirical research in interpreting studies. The second part of the thesis describes and discusses an experiment partially based on Gerver’s (1974) experiment to test the influence of poor audio quality on output quality. Six advanced student interpreters from the Centre for Translation Studies at the University of Vienna were involved in the experiment. They were asked to interpret a video under two audio conditions, which were good and poor audio quality. Both audio conditions were present within one, nine-minute-long video, which all six interpreters were asked to interpret from German into English. The participants’ output was transcribed and analysed for disfluencies. The hypothesis was that interpreters would produce more disfluencies in the form of unfilled pauses, hesitation sounds, sound prolongations, self-corrections, false starts and repetitions during their rendition of the source text that presented poor audio quality. The results of the data analysis, however, did not confirm the hypothesis as the interpreters’ target texts showed no clear pattern in this regard.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Simultandolmetschen Audioqualität kognitive Belastung Effort Model
Schlagwörter
(Englisch)
simultaneous interpreting audio quality cognitive load Effort Model
Autor*innen
Tatjana Roos
Haupttitel (Englisch)
The impact of poor audio quality on simultaneous interpreting
Paralleltitel (Deutsch)
Die Auswirkungen schlechter Audioqualität auf das Simultandolmetschen
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
98 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Franz Pöchhacker
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.35 Neurolinguistik ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft
AC Nummer
AC16867922
Utheses ID
67049
Studienkennzahl
UA | 070 | 342 | 331 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1