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I see what you feel
investigating emotion recognition in autistic like traits using a visual abstract art paradigm
Elif Asli Gülen
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Matthew Pelowski
DOI
10.25365/thesis.73838
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15560.28293.610970-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Schwierigkeiten in Emotionserkennung werden häufig als die Ursache hinter atypischer sozio-emotionaler Reziprozität von Individuen mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) sowie hohen Ausprägungen von Autismus-ähnlichen Zügen (AZ) gesehen. Aufkeimende Hinweise in der Forschung deuten jedoch in Richtung einer möglichen Überschätzung dieser Schwierigkeiten durch die Verwendung von Gesichtern als Reize in traditionellen experimentellen Paradigmen. Ziel dieser Studie ist es, zu untersuchen, wie sich die Emotionserkennung zwischen Individuen mit jeweils hoher und niedriger Ausprägung von AZ bei Verwendung von visueller abstrakter Kunst als Kommunikator von Emotionen unterscheidet, und wie diese Unterschiede sich im Vergleich mit gesichtsbasierten Paradigmen verhalten. Innerhalb dieses Kontexts wurden auch die komplexen Zusammenhänge mit Faktoren wie Empathie, Theory of Mind, und Alexithymie untersucht, welche möglicherweise beeinflussend oder konfundierend wirken könnten. Die experimentelle Studie hat Daten von 58 Teilnehmern gesammelt, je 29 in der Gruppe mit vielen AZ und 29 mit wenig AZ, die beide Paradigmen zur Emotionserkennung, eine Theory of Mind Erhebung, sowie Fragebögen zu Empathie und Alexithymie bearbeitet haben. Der t-test für unabhängige Stichproben zeigte keine Unterschiede in der Emotionserkennung durch visuelle abstrakte Kunst. Nachdem für eine Subskala von Alexithymie kontrolliert wurde (die Schwierigkeiten die eigenen Gefühle zu benennen erhebt), ergab sich für die Gruppe mit hohen Ausprägungen von AZ signifikant mehr erkannte Emotionen durch visuelle abstrakte Kunst gegenüber der Gruppe mit niedriger Symptomausprägung. Dieser Effekt war umgekehrt für die Aufgabe mit Gesichtern. Die Studie offenbart einen eindeutigen domänenspezifischen Vorteil von Personen mit hohen Ausprägungen von AZ für visuelle abstrakte Kunst. Dies kann weitreichende Implikationen für das Verständnis von ASS und Emotionserkennung, gesellschaftliche Stigmata in Zusammenhang mit ASS, sowie die Implementierung von Kunst in Interventions- und Therapiemöglichkeiten in diesem Bereich haben.
Abstract
(Englisch)
Difficulties in emotion recognition are frequently associated with being the key denominator behind atypical socio-emotional reciprocity of individuals with autism spectrum disorder (ASD) and high autistic like traits (ALT) alike. Emerging evidence suggests that these alterations may be exaggerated due to traditional experimental paradigms which rely mostly on facial stimuli. The aim of this study is to investigate how emotion recognition through the medium of visual abstract art as a communicator of emotions compares between individuals with high and low ALT, and how this differs from face-based paradigms. The complex interrelations of factors possibly influencing or confounding this relationship such as empathy, affective theory of mind and alexithymia were also examined within this context. The experimental study collected data from a total of 58 participants, 29 in the high ALT group and 29 in the low ALT group, who completed art- and face-based emotion recognition tasks, a theory of mind measure, and self-report empathy and alexithymia questionnaires. Independent samples t-test showed no group differences in emotion recognition in the abstract art task. However, after controlling for the subscale of alexithymia which assesses difficulty describing one’s own feelings, the high ALT group recognized significantly more emotions from visual abstract art than the low ALT group. This effect was shown to be reversed for the facial stimuli. The results clearly demonstrate a domain specific advantage of individuals with high ALT for visual abstract art, which could have far-reaching implications for our understanding of the nature of ASD and emotion recognition, societal stigmata surrounding ASD and clinical art interventions within this field.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Emotionserkennung Autismus ähnliche Züge visuelle abstrakte Kunst Empathie Alexithymie theory of mind
Schlagwörter
(Englisch)
emotion recognition autistic like traits visual abstract art empathy alexithymia theory of mind
Autor*innen
Elif Asli Gülen
Haupttitel (Englisch)
I see what you feel
Hauptuntertitel (Englisch)
investigating emotion recognition in autistic like traits using a visual abstract art paradigm
Paralleltitel (Deutsch)
Ich sehe was du fühlst
Paralleluntertitel (Deutsch)
eine Investigation in Emotionserkennung von Autismus ähnlichen Zügen mittels eines Paradigmas visueller abstrakter Kunst
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
83 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Matthew Pelowski
AC Nummer
AC16876987
Utheses ID
67071
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
