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Wohnen in Siedlungen der Protoindustrialisierung des 18. Jh. am Beispiel der Nadelburg in Lichtenwörth bei Wiener Neustadt
Nina Harm
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kunstgeschichte
Betreuer*in
Lioba Theis
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.74207
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26468.29554.101543-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Nadelburger Arbeitersiedlung stellt zu ihrer Entstehungszeit in der Mitte des 18. Jahrhunderts ein Novum auf österreichischem Boden dar: Erstmals ist eine einheitlich geplante, als auch errichteten Siedlung für die Arbeiterschaft einer spezifischen Fabrikanlage fassbar, die zugleich den Versuch darstellte eine Form des Wohnens für die sich neuformierende Bevölkerungsschicht der „Arbeiter“ zu etablieren. Es entstanden Häuser, deren äußeres Erscheinungsbild zwar vertraut auf die lokale Bevölkerung wirken mussten (sie entsprechen dem typisch ostösterreichischen Gebäudetypus des Streckhofes) jedoch zugleich eine Binnengliederung aufweisen, die auf die notwendigsten Funktionen des Wohnens reduziert wurden: Eine geteilte Küche für zwei Familien im Zentrum der Wohneinheit und jeweils ein einziges zusätzliches Zimmer für alle anderen alltäglichen Bedürfnisse. Ausgehend des zur Verfügung stehenden Quellmaterials, historischen Abbildungen und Planmaterials, untersucht diese Arbeit zunächst die Gründungsumstände der Siedlung, um schließlich eine architekturhistorische Einordung der Arbeitersiedlung als Ganzes und die Konzeption der einzelnen Häuser betreffend, vorzunehmen.
Abstract
(Englisch)
The Nadelburg housing settlement for the working class was a novelty on Austrian soil at the time it was built in the middle of the 18th century: For the first time, a uniformly planned and build settlement for the workers of a specific factory complex can be identified, which at the same time represented an attempt to establish a model of housing for the newly forming class of "workers". Houses were built whose external appearance had to be familiar to the local population of the nearby settlement (they visually corresponded to the rural eastern Austrian building type of the so called Streckhof), but at the same time the houses had an internal structure that was reduced to the most necessary functions of living: A shared kitchen for two families in the center of each housing unit and only a single additional room for all other daily needs one household got. Based on the available historical source material, figures and photographs, this work first examines the founding circumstances of the settlement, to finally undertake an architectural-historical classification of the workers' settlement, as well as investigate the configuration of the individual houses as a contemporary architectural phenomenon.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Arbeitersiedlung Arbeiterhaus Nadelburg Lichtenwörth Wiener Neustadt Pacassi 18.Jahrhundert
Autor*innen
Nina Harm
Haupttitel (Deutsch)
Wohnen in Siedlungen der Protoindustrialisierung des 18. Jh. am Beispiel der Nadelburg in Lichtenwörth bei Wiener Neustadt
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
113 Seiten, 43 ungezählte Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Lioba Theis
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein. Allgemeines ,
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte ,
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte ,
15 Geschichte > 15.09 Wirtschaftsgeschichte ,
20 Kunstwissenschaften > 20.10 Kunst und Gesellschaft
AC Nummer
AC16931938
Utheses ID
67206
Studienkennzahl
UA | 066 | 835 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1