Detailansicht

All-inclusive bed, bills, and best friends
is co-living the antidote to urban isolation?
Rachel Mary Donnelly
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium DDP Urban Studies
Betreuer*in
Walter Matznetter
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.74473
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29888.27753.133599-1
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die soziale Zukunft unserer Städte ist in Frage gestellt. Es leben mehr Menschen in Städten als je zuvor, doch die sozialen Verbindungen und Netzwerke nehmen ab. Dies wirkt sich auf junge Berufstätige aus, von denen erwartet wird, dass sie für ihre Arbeit flexibel und weltweit mobil sind. In den letzten zehn Jahren hat sich das gemeinschaftliche Wohnen als eine privat angebotene Wohnform herausgebildet, die den Zugang zu einer städtischen Gemeinschaft als Alleinstellungsmerkmal aktiv vermarktet. Dies ist ein attraktives Angebot für junge Berufstätige, die viel unterwegs sind. Es bleibt jedoch unklar, ob die Wohngemeinschaften das Versprechen der Gemeinschaft wirklich einlösen. Um die Wahrnehmung und Erfahrung der Bewohner von Wohngemeinschaften zu untersuchen, stützt sich die Studie auf zwei empirische Fallstudien: "Ma Campagne 94" in Brüssel und "Peupliers 5" in Paris. Die Untersuchung operationalisiert das vielschichtige Konzept der Gemeinschaft durch Gemeinschaftssinn, soziales Kapital und soziale Interaktion, um festzustellen, inwieweit das Zusammenleben die Gemeinschaftsbedürfnisse der Zusammenlebenden erfüllt. Die Analyse zeigt, dass die Gemeinschaftsbedürfnisse zeitlich und räumlich transienter junger Berufstätiger in Wohngemeinschaften in hohem Maße erfüllt werden. Darüber hinaus bietet das Zusammenwohnen eine wichtige Anlaufstelle (und dann einen Startplatz) für vorübergehende Bewohner. Mit zunehmender Analyseebene, d. h. auf der Ebene der Wohngemeinschaften und der Stadtviertel, nimmt die Stärke der Wohngemeinschaften jedoch ab. Wir argumentieren, dass das Zusammenwohnen der städtischen Isolation entgegenwirkt. Der vorübergehende Charakter der Bewohner lässt jedoch vermuten, dass sie weniger motiviert sind, dauerhafte Wurzeln in der Stadt zu schlagen. Dies könnte sich negativ auf den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft auswirken.
Abstract
(Englisch)
The social future of our cities is in question. More people are living in cities than ever before, yet social connections and networks are dwindling. This impacts young professionals who are expected to be flexible and globally mobile for work. In the last decade, co-living has emerged as a privately-delivered housing typology that actively markets access to urban community as their point of difference. This is an attractive proposition for young professionals on the move. Yet it remains unclear whether co living housing authentically and meaningfully delivers on the promise of community. To examine residents’ perception and experience of co-living communities, the research draws on two empirical case studies: ‘Ma Campagne 94’ in Brussels and ‘Peupliers 5’ in Paris. The research operationalises the multi-faceted concept of community through sense of community, social capital, and social interaction to determine the extent to which co-living meets the community needs of co-living residents. The analysis finds that, at the household level, the community needs of temporally and spatially transient young professionals are met in co-living to a great extent. Further, co-living provides an important landing (and then launching) pad for transient residents. Yet as the level of analysis increases to the co-living network and neighbourhood level, the strength of co-living community decreases. We argue that co-living positively addresses urban isolation. However, the transient nature of residents suggests they are less motivated to build more permanent roots in the city. This may signal negative implications for societal social cohesion.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Co-Living Gemeinschaft städtische Isolation Wohnen junge Berufstätige
Schlagwörter
(Englisch)
co-living community urban isolation housing young professionals
Autor*innen
Rachel Mary Donnelly
Haupttitel (Englisch)
All-inclusive bed, bills, and best friends
Hauptuntertitel (Englisch)
is co-living the antidote to urban isolation?
Paralleltitel (Deutsch)
All-inclusive-Bett, Rechnungen und beste Freunde
Paralleluntertitel (Deutsch)
ist das Zusammenwohnen das Gegenmittel gegen die städtische Isolation?
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
iv, 91 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Walter Matznetter
Klassifikationen
71 Soziologie > 71.10 Sozialstruktur. Allgemeines ,
71 Soziologie > 71.14 Städtische Gesellschaft ,
71 Soziologie > 71.20 Formen des Zusammenlebens. Allgemeines ,
74 Geographie > 74.09 Sozialgeographie
AC Nummer
AC16964833
Utheses ID
67253
Studienkennzahl
UA | 066 | 664 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1