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Kommunikation über Mode
die Berichterstattung im deutschen und österreichischen Fernsehen über die Mode der weiblichen Jugendkultur der 1960er bis 1980er Jahre
Tessa Buchner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- u. Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Friedrich Hausjell
DOI
10.25365/thesis.74389
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14797.41600.844326-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Bekleidung von Frauen ist seit jeher ein Thema in der Gesellschaft, denn kulturelle und religiöse Moralvorstellungen sind stark in der der Bevölkerung verankert. Egal, ob es sich um Hosen, Rocklängen oder ein Dekolleté handelt, der Diskurs wird stets öffentlich ausgetragen. Frauen selbst hatten dabei vor allem in der Vergangenheit meist nur ein sehr geringes Mitspracherecht und mussten sich oftmals den geltenden Sitten unterwerfen. Dennoch gibt es einige, die sich diesen gesellschaftlichen Vorschriften entziehen und ihre bevorzugte Mode ohne Rücksicht auf die Wertvorstellungen der Bevölkerung tragen. Beginnend in den späten 1950er Jahren entwickelte sich eine noch nie dagewesene Jugendkultur, die in den 1960ern ihren Höhepunkt erreichte. Vor allem junge Frauen wollten sich nicht mehr von der Gesellschaft diktieren lassen, was sie tragen dürfen und was nicht. Modische Revolutionen wie der Bikini, Minirock oder Maxi-Mode sorgten in der Öffentlichkeit für viel Aufruhr und Berichterstattungen. Das neueste Medium zu dieser Zeit war das Fernsehen. Da der Modewandel teilweise stark mit den bisherigen Wertevorstellungen brach, wurde dieser im Fernsehen thematisiert, um die Gesellschaft gegen die neue Jugendkultur aufzubringen. Die Jahrzehnte der 1960er, 1970er und 1980er brachten einiges an frischen Wind in die Mode. Um den damaligen Diskurs rekonstruieren zu können, werden Fernsehbeiträge aus Deutschland und Österreich mit einer Video- sowie Diskursanalyse untersucht. Insgesamt wurden zehn Berichterstattungen über modische Neuheiten für die Feinanalyse herangezogen. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die jeweiligen Aussagen in Bild und Ton gelegt, um herauszufinden, ob diese miteinander übereinstimmen oder sich vielleicht widersprechen. Die Untersuchung sollte Aufschluss darüber geben, wie sich die Berichterstattung über die weibliche Jugendmode in diesen Jahrzehnten gestaltet hat. Ebenso ist es interessant zu erforschen, welche Bevölkerungsgruppe sich kritisch oder konstruktiv über den jugendlichen Modewandel äußerte.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Mode Kommunikation Fernsehen
Schlagwörter
(Englisch)
Fashion communication television
Autor*innen
Tessa Buchner
Haupttitel (Deutsch)
Kommunikation über Mode
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Berichterstattung im deutschen und österreichischen Fernsehen über die Mode der weiblichen Jugendkultur der 1960er bis 1980er Jahre
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
131 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Friedrich Hausjell
AC Nummer
AC16953443
Utheses ID
67337
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
