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Soziale oder nicht soziale Erlebnisse oder Produkte: der Effekt des Verzichts auf das Wohlbefinden
Elisabeth Haumer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Arnd Florack
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.74204
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14905.41809.851887-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Studien weisen darauf hin, dass Erlebniskonsum glücklicher macht als materieller Konsum und dass Konsum, der zur sozialen Eingebundenheit beiträgt, mit höherem Wohlbefinden verbunden ist als Konsum, der dies nicht tut. In dieser Studie wurde untersucht, ob sich diese Effekte auch beim Verzicht zeigen: dass Erlebnisverzicht und sozialer Verzicht zu größeren Einbußen im Wohlbefinden führen als materieller und nicht sozialer Verzicht. Um diese Annahmen zu prüfen, wurde eine Online-Fragenbogenstudie durchgeführt, bei der sich die Teilnehmenden gewünschte Erlebnisse und Produkte (entweder beide sozial oder nicht sozial) vorstellen sollten und anschließend informiert wurden, dass sie auf diese wegen finanzieller Knappheit verzichten müssen. In der durchgeführten Studie konnte ich beobachten, dass Verzicht generell negativ mit dem Wohlbefinden in Verbindung steht und dass Erlebnisverzicht mit geringerem Wohlbefinden einhergeht als materieller Verzicht. Die soziale Eingebundenheit steht mit keinen unterschiedlichen Ergebnissen im Zusammenhang außer im Rahmen des negativen Affekts bei den Erlebnissen: Verzicht auf soziale Erlebnisse führte zu höherem negativen Affekt als der Verzicht auf nicht soziale Erlebnisse. Die Inklusion von Preis und finanziellem Stress als Kovariaten in die Analyse änderte die Ergebnisse nicht. Schwächen der durchgeführten Untersuchung sind vor allem das hypothetische Design und die nicht repräsentative Stichprobenzusammensetzung hinsichtlich des finanziellen Stresses. Die Ergebnisse implizieren die Empfehlung, eher auf Produkte als auf Erlebnisse zu verzichten, wenn dies nötig ist. Ideen für zukünftige Forschung werden genannt.
Abstract
(Englisch)
Studies show that experiential consumption and consumption that fosters social connections make people happier than material consumption and consumption that does not foster social bonds. The aim of this study is to investigate whether these effects also occur when refraining from consumption: that forgoing experiences and forgoing social consumption are associated with lower levels of wellbeing than forgoing material products and forgoing non-social consumption. To examine these research questions, an online survey was conceptualized. The participants were asked to imagine an experience and a material product (either both social or not) they would like to purchase and later told that they had to refrain from it due to financial problems. Results indicate that refraining from consumption had a general negative effect on affective wellbeing and that refraining from experiential purchases was also associated with lower levels of wellbeing compared to refraining from material purchases. The sociality factor only had an effect in the domain of the negative affect with experiential purchases: Refraining from social experiences led to greater negative affect than refraining from non-social experiences. Two covariates were included in the analysis (financial strain and the price of purchases), which did not change the results. Limitations of this study are especially the hypothetical design and the non-representative sample composition in terms of financial strain. The results imply a recommendation to forgo products rather than experiences when necessary. Ideas for future research are mentioned.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Verzicht experienziell materiell soziale Eingebundenheit Wohlbefinden
Schlagwörter
(Englisch)
refraining from consumption experiential material social factor wellbeing
Autor*innen
Elisabeth Haumer
Haupttitel (Deutsch)
Soziale oder nicht soziale Erlebnisse oder Produkte: der Effekt des Verzichts auf das Wohlbefinden
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
68 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Arnd Florack
Klassifikation
77 Psychologie > 77.60 Sozialpsychologie. Allgemeines
AC Nummer
AC16931861
Utheses ID
67340
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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