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Entwicklung, Infrastruktur und Macht
inwiefern stellt das chinesische Modell eine Alternative für Entwicklung in Afrika dar?
Aleksandar Kolja Forstbauer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Helmut Krieger
DOI
10.25365/thesis.73903
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19729.44136.992597-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht vor dem Hintergrund der Welt-System-Theorie von Wallerstein, die chinesischen Entwicklungsmaßnahmen auf dem afrikanischen Kontinent und fragt nach deren Eignung als Alternative zu den Modellen des Globalen Nordens. Zu diesem Zweck wird die Position Chinas innerhalb des Welt-Systems untersucht und die Aktualität der Theorie Wallersteins geprüft. Werden statistische Indikatoren herangezogen, wird China meist als Semi-Peripherie klassifiziert. Gleichzeitig sind sich die Forscher*innen über die transzendente Rolle Chinas innerhalb des Welt-Systems einig. Ein Beispiel stellen die Entwicklungsprojekte auf dem afrikanischen Kontinent dar. Die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Einflüsse übersteigen die einer Semi-Peripherie. Peking bietet alternative Finanzierungsmodelle an und stellt den Aufbau von Infrastruktur sowie die Förderung der Industrialisierung in den Vordergrund. Auf diese Weise grenzt sich China praktisch wie diskursiv vom Globalen Norden ab und stellt hegemoniale Ansprüche. Das chinesische Entwicklungsmodell (obgleich schwer definierbar) kann als Alternative für afrikanische Länder fungieren. Der (wirtschaftliche) Strukturwandel wird durch flexible Kredite angestoßen und die Präsenz Chinas hat die Entstehung einer Wettbewerbsdynamik unter den Geber*innen zur Folge - zugunsten der afrikanischen Partner*innen. Negativ wirken sich hingegen die teils intransparenten chinesischen Finanzierungsstrukturen und die Nichtbeachtung ökonomischer, politischer und ökologischer Folgen aus. Peking strebt die Verbesserung der eigenen Position innerhalb des Welt-Systems an und trägt auf diese Weise zur Aufrechterhaltung ungleicher kapitalistischer Ausbeutungsmechanismen bei.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Welt-System-Theorie Entwicklung Infrastruktur Hegemonie Alternative Entwicklungsmodelle Kapitalismuskritik
Autor*innen
Aleksandar Kolja Forstbauer
Haupttitel (Deutsch)
Entwicklung, Infrastruktur und Macht
Hauptuntertitel (Deutsch)
inwiefern stellt das chinesische Modell eine Alternative für Entwicklung in Afrika dar?
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
102 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Helmut Krieger
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein. Sonstiges ,
71 Soziologie > 71.42 Wirtschaftliche Faktoren
AC Nummer
AC16907238
Utheses ID
67425
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
