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Human capital and demographic futures in Eastern Europe and the Caucasus: challenges of population aging, depopulation, and brain drain
Nicholas Will Gailey
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Sozialwissenschaften (DissG: Demografie)
Betreuer*in
Wolfgang Lutz
DOI
10.25365/thesis.74245
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22638.56727.272657-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Für ein bedeutungsvolles Verständnis der Zukunft bedarf es eines akkuraten demographischen Ausblickes. Während viele europäische Länder Vorreiter der globalen Bevölkerungsalterung und des Bevölkerungsrückganges sind, stehen das Ausmaß, die Geschwindigkeit und die Folgen dieser sich entfaltenden Trends zur Debatte. Diese kumulative Dissertation zielt darauf ab, die akademische Forschung zu demographischen Komplexitäten zu fördern, die in der Theorie oft anerkannt sind, aber nicht quantifiziert werden. Sie baut auf den sich abzeichnenden Bemühungen auf, nicht nur die herkömmliche Berücksichtigung von Alters- und Geschlechtsstrukturen, sondern auch das Humankapital einzubeziehen. Multi-dimensionale demographische Herangehensweisen wurden für die Erstellung und Analyse der Bevölkerungsprojektionen verwendet, in einer Vielzahl von Szenarien für die fünf Länder im und um den Osten Europas (Armenien, Georgien, Nord Mazedonien, Rumänien und die Ukraine) sowie für die Makroregionen der EU (Osten, Süden und Westen). Anschließend werden für die Fallstudien Armenien und Georgien verschiedene humankapitalorientierte Methoden zur Quantifizierung künftiger Abhängigkeitsbelastungen getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass 1) die Bevölkerungsalterung unabhängig vom Migrations- oder Fertilitätsszenario nahezu unvermeidlich ist, 2) das hochqualifizierte Humankapital trotz Abwanderung und Entvölkerung (relativ und manchmal auch absolut) zunehmen kann und 3) die zur Bestimmung der Abhängigkeitslast verwendete Metrik entscheidenden Einfluss auf die offensichtliche Ernsthaftigkeit des Problems hat. Während die langfristige demographische Stabilität von der Zunahme der Fertilität abhängig ist, werden in dieser Arbeit auch das Humankapital und die Erwerbsbeteiligung als die entscheidenden Faktoren hervorgehoben, um einem potenziellen mittelfristigen Anstieg der Abhängigkeitslast in alternden, entvölkerten Gesellschaften entgegenzuwirken.
Abstract
(Englisch)
Any meaningful view of the future depends on accurate demographic outlooks. While many countries in Europe are at the forefront of global population aging and declines, the extent, speed, and consequences of these unfolding trends are subject to debate. This cumulative dissertation aims to further academic research on demographic complexities often acknowledged in theory but left unquantified. Furthermore, it continues efforts moving past the conventional sole consideration of age and sex structures to include human capital. Multi-dimensional demographic approaches are used to develop and analyze population projections, in a range of scenarios, for five countries in and around Europe’s East (Armenia, Georgia, North Macedonia, Romania, and Ukraine) as well as the macro-regions of the EU (East, South, and West). Different methods of quantifying future dependency burdens are then tested for the case studies of Armenia and Georgia. Results show that 1) population aging is near-inevitable regardless of the migration or fertility scenario, 2) high-skilled human capital can expand (in relative and sometimes absolute terms) despite brain drain and depopulation, and 3) the metric used for determining dependency burdens holds decisive influence over the apparent severity of the problem. The findings also suggest some aspects of demographic change are more amenable to policy interventions than others. While long-term demographic stability is contingent upon a fertility recovery, this work highlights human capital and labor force participation as the critical factors for countering potential mid-term overgrowths in dependency burdens in aging, depopulating societies.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Bevölkerungsalterung Abhängigkeitsbelastungen Abhängigkeitsverhältnis Entvölkerung Talentabwanderung Humankapital Arbeitskräfte Osteuropa Kaukasus
Schlagwörter
(Englisch)
population aging dependency burdens dependency ratio depopulation brain drain human capital labor force Eastern Europe Caucasus
Autor*innen
Nicholas Will Gailey
Haupttitel (Englisch)
Human capital and demographic futures in Eastern Europe and the Caucasus: challenges of population aging, depopulation, and brain drain
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
v, 141 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Alexia Fürnkranz-Prskawetz ,
Klaus Prettner
AC Nummer
AC16937506
Utheses ID
67819
Studienkennzahl
UA | 796 | 310 | 120 |
