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"Consent" in international sports arbitration
striking the right balance
James Andrew Merryweather
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäisches u. Intern. Wirtschaftsrecht (LL.M.) [online]
Betreuer*in
Gabriel Lentner
DOI
10.25365/thesis.74080
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27846.56762.817143-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat die Tätigkeit des Internationalen Sportgerichtshofs angefochten und ging dabei im Jahr 2018 bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Noch bevor der Fall Straßburg erreichte, galt er bereits weithin als "richtungsweisender Fall" und als die bedeutendste Untersuchung des Sportschiedsgerichts seit den frühen 2000er Jahren. Was Pechstein aufdeckte, war der Anschein mangelnder Unabhängigkeit, mangelnder Unparteilichkeit und eine Streitbeilegungssystem, das Sportlerinnen und Sportler zu benachteiligen schien. Der Internationale Sportgerichtshof wurde aus Anlass der Causa Pechstein zwar fünfmal reformiert, doch bei keiner dieser Reformen wurde einer der in der Beschwerde von Frau Pechstein festgestellten Mängel behoben. In dieser Arbeit werden daher die Gründe für die Notwendigkeit der Behebung der aufgezeigten Mängel analysiert, bevor abschließend Vorschläge gemacht werden, wie diese umgesetzt werden könnten. Zu den Vorschlägen für eine Reform der ICAS-Statuten zählen: die Änderung der Struktur des ICAS hinsichtlich der mehrheitlichen Ernennung von unabhängigen Mitgliedern, die Ernennung der Präsidentin bzw des Präsidenten der Berufungskammer aus den Reihen der geänderten, unabhängigen Mitgliederstruktur des ICAS; sowie die Einführung einer offenen Liste von Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern, zumindest jedoch die Erhöhung der Transparenz der derzeit vorhandenen Liste. Darüber hinaus wird vorgeschlagen, dass alle Entscheidungen des Internationalen Schiedsgerichtshofes veröffentlicht werden, sofern im Einzelfall nicht nachgewiesen werden kann, dass eine Partei durch die Veröffentlichung eine unangemessene Härte oder einen Schaden erleiden würde. Der letzte Reformvorschlag stellt die Einführung eines Präzedenzfallsystems dar.
Abstract
(Englisch)
In 2018, the speed-skater, Ms Claudia Pechstein, challenged the operations of the CAS all the way to the European Court of Human Rights. The case, even before arriving in Strasbourg, was widely considered to have the makings of a ‘landmark case,’ the most significant examination of the Court of Arbitration for Sport since the early-2000s. What Pechstein revealed, was the appearance of a lack of independence, a lack of impartiality, and a system of dispute resolution which seemed to stack the deck against athletes. In the years following the case, the CAS was reformed five times, yet in none of those reforms, were any of the deficiencies identified in the complaint of Ms Pechstein rectified. This Thesis therefore sets out to analyse the compelling reasons for rectifying such issues, before ultimately concluding with suggestions for how this should be done. The suggestions for reform to the ICAS Statutes include: amending the structure of ICAS to have independent members in the majority; appointing the President of the Appeals Division from within the independent and revised structure of ICAS; as well as adopting an open list of arbitrators, but as a bare minimum, increasing the transparency of the current one. Furthermore, it is also suggested that the CAS should publish all decisions, unless it can be proven that a party will suffer undue hardship or harm. The final suggestion for reform is that a system of precedent should be adopted as well.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Sportrecht Internationale Sportschiedsgerichtsbarkeit Einwiligung Artikel 6 Europäische Menschenrechtskonvention Menschenrechte Reform
Schlagwörter
(Englisch)
Sports Law International Sports Arbitration Consent Article 6 European Convention on Human Rights Human Rights Reform
Autor*innen
James Andrew Merryweather
Haupttitel (Englisch)
"Consent" in international sports arbitration
Hauptuntertitel (Englisch)
striking the right balance
Paralleltitel (Deutsch)
"Einwiligung" in der internationalen Sportschiedsgerichtsbarkeit
Paralleluntertitel (Deutsch)
die richtige Balance finden
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
57 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Gabriel Lentner
Klassifikation
86 Recht > 86.17 Freiwillige Gerichtsbarkeit. Schiedsgerichtsbarkeit
AC Nummer
AC16923677
Utheses ID
67897
Studienkennzahl
UA | 992 | 548 | |
