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Ella Briggs (-Baumfeld)
Wohnbauten in Wien (1925/26) und in Berlin (1929/30)
Katrin Stingl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Hans Aurenhammer
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30501.81947.741863-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
ABBILDUNGEN: nur in PRINTAUSGABE! -- Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich erstmals in monographischer Weise mit den beiden mehrgeschossigen Wohnbaukomplexen, dem Wiener „Pestalozzi-Hof“ (1925/26) und dem Berliner Wohnbau im Stadtteil Mariendorf (1929/30), als den einzig bekannten (Haupt-)werken der Architektin Ella Briggs (-Baumfeld) (1880 – 1977). Der einleitende Teil I widmet sich, neben Erörterung von Vorgangsweise und Forschungslage, der Biographie der neben Margarethe Schütte-Lihotzky einzigen im Kommunalen Wohnbau der Zwischenkriegszeit tätigen Wiener Architektin als einem beispielhaft windungsreichen Weg der Durchsetzung unkonventioneller weiblicher Berufsvorstellungen im frühen 20. Jahrhundert. Eingehende Beschreibung und objektbezogene Analyse der beiden Wohnbauten im Teil II zielen auf das konzentrierte Erfassen von gemeinsamen und unterschiedlichen Merkmalen ab, wobei die Bauten einander in jedem Näherungsschritt gegenübergestellt werden. Dabei können auch bisher in Teilbereichen vernachlässigte publizistische wie planliche Quellen einer Auswertung zugeführt werden, die u. a. darauf hinweisen, dass Briggs stärker als im schließlich ausgeführten Berliner Bau, in Wien realisierte Gestaltungselemente auch dort zur Anwendung bringen wollte. Die Gegenüberstellung mit zeitgleich entstandenen Massenwohnungsbauten Wiener (Frank, Hoffmann, Wagner-Schülern, etc.) wie Berliner (Taut, Mebes, etc.) Architekten im abschließenden Teil III zeigt nicht nur das breite Spektrum an ästhetischen wie funktionellen Lösungen sondern auch Briggs´ differenzierten Umgang mit einer modernen Formensprache (ornamentlos und kubisch) und traditionsgebundenen Bauelementen. Unter Berücksichtigung weiterer Nutzungswidmungen (Ledigenheim und Kindergarten im Wiener Hof), werden gesellschaftspolitische und architekturästhetische Aspekte hinsichtlich der zeittypischen Suche nach neuen Ordnungssystemen beleuchtet. Hierbei zeigt sich Briggs´ Vorbehalt gegenüber kollektivierenden Tendenzen, die auf unterschiedliche Art sowohl im Wiener (geschlossene Hofanlage) als auch im Berliner (Reihung gleichartiger Elemente) Wohnbau vorherrschen, und den sie auch in der Warnung vor „zu weitgehender Uniformiertheit der Gewohnheiten“ ausdrückt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Architektinnen Wiener Wohnbau Berliner Wohnbau Neues Bauen Emigrierte Künstlerinnen Architektur der Zwischenkriegszeit
Autor*innen
Katrin Stingl
Haupttitel (Deutsch)
Ella Briggs (-Baumfeld)
Hauptuntertitel (Deutsch)
Wohnbauten in Wien (1925/26) und in Berlin (1929/30)
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
142, [ca. 120] S. : zahlr. Ill., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hans Aurenhammer
Klassifikationen
20 Kunstwissenschaften > 20.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
20 Kunstwissenschaften > 20.24 Gesellschaft, Kultur ,
21 Malerei > 21.72 Wohnungsbaugeschichte ,
21 Malerei > 21.79 Baugeschichte: Sonstiges
AC Nummer
AC06977714
Utheses ID
679
Studienkennzahl
UA | 315 | | |
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