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Der Übergang von dem Newtonschen Paradigma zum Quantenparadigma
Wissenschaftstheorien von Immanuel Kant, Moritz Schlick und Karen Barad
Kamelia Bancsov
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Interdisziplinäres Masterstudium Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftsgeschichte
Betreuer*in
Christian Damböck
DOI
10.25365/thesis.74341
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28494.57049.198227-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit wird anhand von drei Autoren die stufenweise Entwicklung der modernen Physik dargestellt. Dafür wurden drei Revolution ausgewählt: die Newtonsche, die Einsteinsche und die Quantentheoretische. Ihre philosophischen Äquivalente sind Kant, Schlick und Barad. Das Newtonsche Paradigma geht von einer harmonischen Synthese von mathematischen und physikalischen Prinzipien aus, das Einsteinsche relativiert dieses Ideal, während die Quantenphysik das Gegenteil beweist. Die Quantenmechanik zeigt uns den ontologischen Indeterminismus der Außenwelt. Die Einsteinsche Revolution bezeichnet den Zwischenschritt, der den Weg zum Quantenparadigma eröffnete. Die Kantsche Wissenschaftstheorie ist die philosophische Interpretation und Integration der Newtonschen Mechanik. Der kantische Erkenntnisoptimismus wurde im 19. Jahrhundert von den Positivisten aufgegriffen und mit den Baconschen Ideen bereichert. Die Transzendentalphilosophie von Kant wurde zwar stark kritisiert, aber das Newtonsche Paradigma, welches man in der kantischen Wissenschaftstheorie findet, wurde nicht widerlegt. Die logischen Empiristen (Neopositivisten) waren Zeugen bestimmter Anomalien, wie der Relativitätstheorie, der Akzeptanz von nicht-euklidischen Geometrien und die überraschenden Ergebnisse der quantenphysikalischen Experimente. Die Reaktion auf diese Anomalien war unterschiedlich, aber meistens gingen die Wissenschaftler:innen davon aus, dass diese Störungen mit der klassischen Physik in Einklang gebracht werden könnten, oder dass die Gesetze der Quantenwelt keine bedeutende Auswirkung auf die Makrowelt hätten. Eine Phase der Wissenschaft wird sowohl technisch als auch erkenntnistheoretisch von dem vorherrschenden Paradigma bestimmt. Eine ungefähre Strukturierung der drei Phasen der Wissenschaft ist anhand des Grades des Determinismus und der Deduktion möglich. Diese Abhandlung geht vom Konzept der wissenschaftlichen Revolutionen aus, mit der Absicht die erkenntnistheoretischen Folgen von bedeutenden experimentellen Entdeckungen zu untersuchen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Wissenschaftstheorie Kuhn Kant Schlick Barad Paradigmen Quantenphysik Klassische Physik Wissenschaftsphilosophie
Autor*innen
Kamelia Bancsov
Haupttitel (Deutsch)
Der Übergang von dem Newtonschen Paradigma zum Quantenparadigma
Hauptuntertitel (Deutsch)
Wissenschaftstheorien von Immanuel Kant, Moritz Schlick und Karen Barad
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
84 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Damböck
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.31 Metaphysik. Ontologie ,
08 Philosophie > 08.32 Erkenntnistheorie
AC Nummer
AC16950397
Utheses ID
67908
Studienkennzahl
UA | 066 | 944 | |
