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Nachhaltige Entwicklung und Agenda 21 in Österreich
eine empirische Untersuchung eines nachhaltigen Gemeindeentwicklungsprozesses in Niederösterreich
Udo Bachmayer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Elke Mader
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.7486
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30093.27103.900363-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Lokale Agenda 21-Prozesse basieren auf den Ideen eines auf der Weltumweltkonferenz in Rio de Janeiro 1992 verabschiedeten Aktionsprogramms für nachhaltige Entwicklung. Die Vereinten Nationen haben detaillierte Maßnahmen und Handlungsvorschläge für Kommunen bzw. Städte und Gemeinden in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales erarbeitet. Die gegenständliche Arbeit befasst sich mit der Umsetzung nachhaltiger Prozesse in Österreich auf Gemeindeebene, mit deren AkteurInnen sowie mit den Spannungsfeldern und Chancen, die solch eine Entwicklung mit sich bringt. Außerdem wird der Frage nachgegangen, ob die Prozesse und Verfahren im lokalen Raum den theoretischen Maßnahmen bzw. Überlegungen, die sich im globalen Diskurs entwickelt haben, gerecht werden. Dazu dient eine empirische Fallstudie über eine niederösterreichische Gemeinde, in der ich einen Nachhaltigkeitsprozess aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht habe. Außerdem soll in der vorliegenden Arbeit dargestellt werden, was Nachhaltigkeit bedeutet und wie unterschiedliche globale Diskurse, Institutionen und internationale Umweltkonferenzen das heutige Verständnis von nachhaltiger Entwicklung geformt haben. Aus der Sicht der Kultur- und Sozialanthropologie ist es äußerst wichtig, ein Nachhaltigkeitskonzept zu unterstützen, das die Handlungsfelder Ökologie, Ökonomie und Soziales als gleichwertig und integrativ betrachtet. Diese Bereiche nehmen reziprok Einfluss, rein wirtschaftliche Schwerpunktsetzungen sind daher nicht förderlich. Gerade soziale Nachhaltigkeitsprojekte, die Partizipationsprozesse fördern, können neue Formen der Demokratie und der Mitbestimmung sowie eine Neuordnung von bestehenden Machtverhältnissen herbeiführen. Auch auf die Situation von Frauen, denen in den theoretischen Maßnahmen der verschiedenen Nachhaltigkeitsstrategien eine bedeutende Rolle zugeschrieben wird, soll in dieser Arbeit eingegangen werden. Um Antworten auf die Frage: „Was kann BürgerInnenbeteiligung im lokalen Raum eigentlich leisten?“ zu erhalten, habe ich im Rahmen der empirischen Studie über eine Gemeinde sowohl Interviews mit AkeurInnen aus der Politik, als auch mit BürgerInnen durchgeführt. Der Auswertung der empirischen Daten, die ein BürgerInnenbeteiligungsverfahren offenlegt, folgen Handlungsvorschläge, um die Chancen einer erfolgreichen Umsetzung von Lokalen Agenda 21-Prozessen zu erhöhen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Nachhaltigkeit Agenda 21 Gemeinde Entwicklung Empowerment Gender
Autor*innen
Udo Bachmayer
Haupttitel (Deutsch)
Nachhaltige Entwicklung und Agenda 21 in Österreich
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische Untersuchung eines nachhaltigen Gemeindeentwicklungsprozesses in Niederösterreich
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
117 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Elke Mader
Klassifikation
73 Ethnologie > 73.72 Politische Organisationsformen
AC Nummer
AC07923769
Utheses ID
6791
Studienkennzahl
UA | 307 | | |
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