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"Somos migrantes en nuestro propio país"
Identitätstransformation am Beispiel indigener MigrantInnen in Mexiko-Stadt
Birgit Sulzer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Georg Grünberg
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.7498
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29659.78543.797659-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mexiko-Stadt gehört mit rund 20 Millionen Einwohner zu einer der bevölkerungsreichsten Städte weltweit. Globalisierungs- und Modernisierungsprozesse führten in den letzten Dekaden zu wachsenden Migrationsbewegungen der ruralen Bevölkerung in die Hauptstadt Mexikos. Auch wenn die Metropole für MigrantInnen rezent an als Attraktionspunkt an Bedeutung verloren hat ist und bleibt Mexiko-Stadt ein Anziehungspunkt für unterschiedliche indigene Ethnien des Landes, deren Lebenssituation im ländlichen Raum immer prekärer wird. Gerade in einer Mega-City wie Mexiko-Stadt, deren Bevölkerungsstruktur eine hohe Heterogenität aufweist, sind ökonomische und soziale Polarisierungen am extremsten. Marginalisierung und zunehmende Armut der betroffenen indigenen Ethnien können zur Transformation kultureller und sozialer Prozesse, sowie zu veränderten Identitätskonstruktionen durch die Konfrontation mit dem „Anderen“ führen. Anhand einzelner Fallbeispiele wird aufgezeigt, welche Faktoren auf die Transformationsprozesse und neuen Identitätskonstruktionen mit einwirken. Teilnehmende Beobachtungen und Interviews mit MigrantInnen ermöglichen individuelle sowie kollektive Prozesse bzw. Erfahrungen zu erfassen. Zu beobachten ist, dass es aufgrund des veränderten Milieus zu einer Transformation sozialer Netzwerke, kultureller Praktiken sowie politischen und ökonomischen Strukturen kommt. Diese werden an den, durch Migration bedingten, neuen Kontext angepasst, Elemente werden addiert, redefiniert oder zur Gänze verworfen. Ebenso erfordert die Konfrontation mit unbekannten Unsicherheiten die Generierung neuer Strategien, um mit diesen Bedrohungen wie Diskriminierung und Rassismus, aber auch ökonomischer und politischer Marginalisierung umgehen zu können. Diese Faktoren wirken sich direkt auf die Art der Identitätstransformation und Wahrnehmung der eigenen Ethnizität aus.
Abstract
(Englisch)
Mexico City is with its 20 million inhabitants one of the world’s biggest cities. During the last decades processes of modernization and globalization lead to increasing migration of the rural population towards Mexico’s capital city. Primarily indigenous people who live under precarious circumstances in the countryside migrate to Mexico City in order to improve their economical and social situation. But Mega cities like Mexico show a high rate of heterogeneity as well as an extremely blatant social and economical polarization. Marginalization and a high rate of poverty of the indigenous population in the city can lead to the transformation of cultural and social processes. The confrontation with the “other” could also cause a modification of identity constructions in the urban context. On the basis of different case studies this work shows which factors affect these processes of transformation and identical change. Participating observation and interviews with indigenous migrants allow the understanding of individual and collective experiences in this context of social changes. It is obvious that the different milieu causes a modification of social networks, cultural practices as well as the transformation of political and economical structures. This leads either to the redefinition of old cultural elements, to the adaptation or to a complete assimilation to the new context. The confrontation with unknown forms of insecurities like discrimination and racism but also the economical and political marginalization requires new strategies to handle those threats. These factors also have a great impact on the identity-transformation of indigenous migrants as well as on the perception of the own ethnicity.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
indigenous migration Mexico City identical transformation indigenous identity urbanisation ethnicity racism
Schlagwörter
(Deutsch)
Indigene Migration Mexiko-Stadt Identitätstransformation Indigene Identität Urbanisierung Ethnizität Rassismus
Autor*innen
Birgit Sulzer
Haupttitel (Deutsch)
"Somos migrantes en nuestro propio país"
Hauptuntertitel (Deutsch)
Identitätstransformation am Beispiel indigener MigrantInnen in Mexiko-Stadt
Paralleltitel (Englisch)
"Somos migrantes en nuestro propio país" ; identical transformation of indigenous migrants in Mexico City
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
119 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Georg Grünberg
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges ,
73 Ethnologie > 73.45 Einzelne soziale Gruppen, Außenseiter, Randgruppen ,
73 Ethnologie > 73.50 Kultureller Wandel ,
73 Ethnologie > 73.96 Ethnische Identität ,
73 Ethnologie > 73.97 Interethnische Beziehungen
AC Nummer
AC07943480
Utheses ID
6801
Studienkennzahl
UA | 307 | | |
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