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Sekundäre Prävention bei suizidalen Patienten - aus der Sicht der Pflegeforschung
eine systematische Literaturanalyse
Marion Käfer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Christoph Abderhalden
DOI
10.25365/thesis.7503
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29510.40946.331054-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Suizid ist weltweit eines der größten Gesundheitsprobleme und stellt besonders das Personal psychiatrischer Einrichtungen vor große Herausforderungen. Der Umgang mit suizidalen Patienten selbst ist eine komplexe Aufgabe, bei der viele Pflegepersonen an ihre persönlichen Grenzen stoßen. Das Erkennen von Suizidalität bedarf einem soliden Fachwissen, Empathie und Verständnis. Das Hauptziel der Pflege ist es, den suizidalen Patienten vor suizidalen, sowie selbstgefährdenden Handlungen zu beschützen und ihn in seiner Notsituation umfassend zu unterstützen. Präventive Maßnahmen sind hierbei von besonderer Relevanz und in der Praxis unumgänglich. Suizidalität ist somit ein Thema der Pflegewissenschaft. Die Forschungsfragen dieser Arbeit umfassen: „Welche qualitativen und quantitativen empirischen Studien gibt es zu sekundär-präventiven pflegerischen Interventionen bei suizidalen Patienten?“ und „Wie gut ist die Wirksamkeit von sekundär-präventiven pflegerischen Interventionen bei suizidalen Patienten nachgewiesen?“ Um diese zu beantworten, wurde ein systematische Datenbankrecherche nach entsprechenden Studien durchgeführt. Aus insgesamt 581 gefundenen Abstracts wurden 21 Studien zum Themenschwerpunkt „sekundäre Prävention“ herangezogen, kategorisiert und analysiert. Folgende fünf Interventionen wurden identifiziert:
(1) Non-Suizid-Verträge, (2) Engmaschige Überwachung, (3) Training und Präventionsprogramme, (4) Psychotherapeutische Interventionen und (5) Theorien, Modelle und Konzepte.
Die gefundenen Interventionen wurden systematisch untersucht, miteinander verglichen und auf ihre Effektivität überprüft. Der aktuelle Forschungsstand zum Thema „Sekundäre Prävention“ wird dargelegt, Ergebnisse werden diskutiert und Schlussfolgerungen für die Pflegepraxis gezogen.
Abstract
(Englisch)
Suicide is worldwide one of the biggest health problems and puts especially the staff of psychiatric facilities in front of great challenges. The contact with suicidal patients is an extensive work; exceeding the competences of the nursing staff. Recognizing of suicidal tendencies needs to a respectable specialist knowledge, empathy and understanding. The main goal of care is to protect suicidal patients from suicidal as well as self-harming actions and to support them in crisis situations extensively. Preventive interventions are of special relevance and for nursing practice unavoidably. Suicidal tendency is therefore a research theme of the nursing science. The research questions of the diploma thesis enclose: „Which qualitative and quantitative empiric studies are there to secondary-preventive nursing interventions with suicidal patients? “and „How well is, the effectiveness proved by secondary-preventive nursing interventions with suicidal patients?“. To answer the research questions, a litertature search was carried out via Medline. From a total of 581 abstracts 21 studies were pulled up for the subject main focus „secondary prevention“, were categorized and analysed. Five interventions were identified:
(1) Non-suicide-contracts, (2) Observation, (3) Trainings and Prevention Programmes, (4) Psychotherapeutic Interventions and (5) Theories, Models and Concepts.
The interventions strategies found were examined systematically, compared to each other and checked for their effectiveness. The status of current research about „secondary prevention“ is demonstrated, results are discussed and conclusions are drawn to support the nursing practice.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
suicide prevention nursing science suicide tendencies
Schlagwörter
(Deutsch)
Suizidprävention Pflegewissenschaft Suizidalität
Autor*innen
Marion Käfer
Haupttitel (Deutsch)
Sekundäre Prävention bei suizidalen Patienten - aus der Sicht der Pflegeforschung
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine systematische Literaturanalyse
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
II, 90 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christoph Abderhalden
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.99 Philosophie: Sonstiges ,
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein: Sonstiges ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines ,
71 Soziologie > 71.60 Soziale Fragen, soziale Konflikte: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.71 Behandlung, Rehabilitation: Allgemeines
AC Nummer
AC08002862
Utheses ID
6806
Studienkennzahl
UA | 057 | 122 | |
