Detailansicht
The accession process to WTO: negotiating Serbia's accession to WTO, an almost 20 years long process
Zorana Djordjevic
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang International Law [Berufsbegleitend]
Betreuer*in
Friedl Weiss
DOI
10.25365/thesis.74338
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14380.89168.405637-4
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Welthandelsorganisation hat 164 Mitglieder und steuert 98 % des Welthandels. Ein breites Regelwerk, Transparenz innerhalb der Organisation und Rechtssicherheit locken den Rest der Welt dazu, der WTO beizutreten. Vierundzwanzig Staaten und getrennte Zollgebiete befinden sich im WTO-Beitrittsprozess. Diese Arbeit versucht, die Regeln und den Ablauf des Beitrittsverfahrens am konkreten Beispiel Serbiens zu untersuchen. Es wird der Verhandlungsprozess besprochen, alle Phasen durchlaufen und die Vorteile einer WTO-Mitgliedschaft erwähnt. Darüber hinaus informiert sie über die Haupthindernisse für Serbiens Versuche, WTO-Mitglied zu werden, und macht Vorschläge für deren Verbesserung. Die Welthandelsorganisation ist eine internationale Organisation, die Regeln für den Handel auf ausländischen Märkten festlegt, eine Reihe von Mechanismen für Rechtssicherheit einrichtet und ihren Mitgliedern gleichzeitig viele Vorteile bietet. Serbien hatte als Teil des ehemaligen Jugoslawiens einen Mitgliedsstatus in den Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen von 1947, und der spätere Zerfall des Staates führte zu vielen Problemen in seiner internationalen Position. Eine davon ist die Mitgliedschaft in der WTO, die für Serbien ein langfristiges Auslandsprojekt darstellt und dessen Ausgang noch unklar ist. Um dieses Ziel zu erreichen, werden in dieser Arbeit die vorhandene Literatur zum Beitritt und relevante Dokumente der WTO überprüft. Der Beitrittsprozess Serbiens wird im Lichte interner und externer Faktoren untersucht, die den weiteren Fortschritt beeinflussen und die wichtigsten aktuellen Probleme aufzeigen. Darüber hinaus liefert diese Arbeit einige Vorschläge zur Überwindung dieses Hindernisses. Diese Studie zeigt, dass obwohl die WTO allgemeine Beitrittsregeln vorschreibt, die beitretenden Regierungen jedoch in manchen Fällen immer noch mit diesem Prozess zu kämpfen haben. Manchmal sind die Gründe dafür interner Natur, etwa fehlende Ressourcen. Eine große Unsicherheit stellen bilaterale Verhandlungen dar, die den Prozess in die Länge ziehen können, und deren Ergebnis fraglich ist, was bedeutet, dass jedes Mitglied unterschiedliche Verpflichtungen haben kann. Im Fall Serbiens ergab die Untersuchung, dass die interne Situation einen großen Einfluss auf den WTO-Beitrittsprozess hat. Darüber hinaus erschweren parallele Verhandlungen über den Beitritt zur EU und zur WTO, die miteinander korrelieren, die Position Serbiens zusätzlich. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass viele Faktoren den Beitrittsprozess beeinflussen und schlägt Vorschläge zur Überwindung einiger vor.
Abstract
(Englisch)
The World Trade Organization has 164 members and navigates 98% of global trade. A wide range of rules, transparency within the organization, and legal certainty attract the rest of the world to join the WTO. Twenty-four States/separate customs territories are in the WTO accession process. This paper seeks to examine the accession procedure's rules and process, with the particular example of Serbia's accession path. It will discuss the negotiation process, going through all phases and mentioning the advantages of being a WTO member. Moreover, it provides information on the main obstacles to Serbia's attempts to become a WTO member and makes suggestions for its improvement. World Trade Organization is an international organization that sets out rules for trade in foreign markets, establishing a series of mechanisms for legal certainty while providing many benefits for its members. Serbia, as a part of former Yugoslavia, had a member status in The General Agreements on Tariffs and Trade 1947, and later breakup of the state led to many problems in its position internationally. One of them is membership in the WTO, which represents a long-term foreign project for Serbia and whose outcome is still ambiguous. In pursuit of this goal, this paper will review existing literature on the accession and relevant documents issued by the WTO. Serbia's accession process will be examined in light of internal and external factors affecting further progress and pointing out the main present issues. Moreover, the paper provides some proposals for overcoming this obstacle. This study shows that although the WTO prescribes general rules on accession, the accessing governments sometimes still struggle with this process. Reasons behind it are sometimes of an internal nature, such as a lack of resources. The great uncertainty represents bilateral negotiations, which may prolong the process, and the outcome is questionable, meaning that each member may have different commitments. In the case of Serbia, the research discovers that the internal situation has a major impact on the WTO accession process. Moreover, parallel negotiations for joining the EU and WTO, which are in correlation, further complicate Serbia's position. The study concludes that many factors influence the accession process and propose suggestions for overcoming some.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
WTO Beitritt WTO-Beitrittsverfahren multilaterale und bilaterale Verhandlungen Serbien
Schlagwörter
(Englisch)
WTO accession WTO accession procedure multilateral and bilateral negotiations Serbia
Autor*innen
Zorana Djordjevic
Haupttitel (Englisch)
The accession process to WTO: negotiating Serbia's accession to WTO, an almost 20 years long process
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
59 Seiten : Diagramm
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Friedl Weiss
Klassifikation
86 Recht > 86.70 Internationales Wirtschaftsrecht
AC Nummer
AC16950319
Utheses ID
68253
Studienkennzahl
UA | 992 | 628 | |
