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Der Film in meinem Kopf
Darstellungsmethoden des inneren Monologs im Film anhand von Figurenanalysen und ihrer Funktionen
Pia-Maria Harr
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Joachim Schätz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.74316
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16828.89390.647868-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Innere Monologe prägen das ganze menschliche Leben. Jeden Tag führen wir Gespräche in unseren Gedanken oder kommentieren geistig unseren Alltag. Doch während in der Literatur jeder zweite Roman aus der Ich-Perspektive verfasst ist, findet der innere Monolog in Film und Fernsehen nur wenig Gebrauch. Auch in der Filmwissenschaft gibt es keine befriedigende Definition und kaum genannte Beispiele für das Stilmittel. Ziel dieser Arbeit ist es unter der Berücksichtigung der Theorie mit zwei unterschiedlichen Darstellungsmethoden des inneren Monologs im Film, welche anhand der Beispielserien You und Fleabag und ihrer Funktionen mit dem Mittel der Figurenanalyse nach Jens Eder bildlich veranschaulicht und bewiesen wurden, aufzuzeigen, weshalb dieses Stilmittel mehr an Gebrauch finden sollte, und legt Vor- und Nachteile der Darstellungsmethoden gegenübereinander und gegenüber der Literatur dar. Die Analyse ergibt, dass beide Darstellungsmethoden gleichermaßen prägnant darin sind, das Publikum mit Zusatzinformationen zu füttern, welche wichtige Kontexte liefern. Weiters zeigen die Ergebnisse der Analyse, dass die aufgezeigten Darstellungsmethoden, ein viel tieferes Figurenverständnis und intensivere Rezeption erzeugen, womit die Frage nach der Relevanz der Verwendung des Stilmittels damit beantwortet wird, dass dieses schlichtweg der effizienteste Weg ist, um das Innenleben einer Figur darzustellen und aufzuzeigen, wie komplex Figuren aufgebaut sind. Dies zeigt sich auch bei den Vor- und Nachteilen hinsichtlich der Roman-Literatur, welche zwar klar die Fantasie fördert, jedoch in puncto der Intensität der Figurenrezeption im Nachteil ist. Weiteres Ziel dieser Arbeit ist der Versuch, einer eigenen, Harr´schen Definition des inneren Monologs aufzustellen, welcher zu folgendem Ergebnis kommt: Der innere Monolog im Film ist eine zeitaktuelle unzensierte Wiedergabe des Innenlebens und der Gedankenwelt einer Figur und fungiert darin aufzuzeigen, dass Gedanken und Taten oft-mals nicht einander entsprechen und dies auch nicht müssen, sowie eine Beziehung und die damit einhergehende Empathie oder Antipathie zum Zuschauer oder zur Zuschauerin aufzubauen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Innerer Monolog Film Figurenanalyse Darstellungsmethoden
Autor*innen
Pia-Maria Harr
Haupttitel (Deutsch)
Der Film in meinem Kopf
Hauptuntertitel (Deutsch)
Darstellungsmethoden des inneren Monologs im Film anhand von Figurenanalysen und ihrer Funktionen
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
91 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Joachim Schätz
Klassifikation
24 Theater > 24.31 Systematische Filmwissenschaft
AC Nummer
AC16947610
Utheses ID
68303
Studienkennzahl
UA | 066 | 583 | |
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