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Die Rolle von Walkability in der Wohnumgebung für das subjektive Wohlbefinden von Jugendlichen
Josch Friedrichs
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Harald Werneck
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.74299
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25168.89319.277245-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Wohnumgebung außerhalb der eigenen Wohnung beeinflusst die menschliche Entwicklung auf vielfältige Art und Weise. In der vorliegenden Studie wurde der bisher wenig erforschte Zusammenhang zwischen der Walkability der Wohnumgebung, also für die physische Aktivität von Bewohner*innen förderlichen Wohnumgebungsmerkmalen, und dem subjektiven Wohlbefinden von Jugendlichen untersucht. Dabei standen mögliche Effekte dreier verschiedener Walkabilty-Dimensionen (Walkability im engeren Sinn, Ästhetik der Wohnumgebung und Sicherheit in der Wohnumgebung) und eine mögliche Mediation durch physische Aktivität im Zentrum des Forschungsinteresses. Zur Datenerhebung wurden Jugendliche (N = 159) im Alter von 14 bis 18 Jahren im DACH-Raum in einer querschnittlichen Onlinestudie befragt. Die Daten wurden mit Hilfe einer multiplen linearen Regressionsanalyse und eine Mediationsanalyse, jeweils unter Kontrolle zentraler Drittvariablen, analysiert. Es zeigten sich unterschiedliche Ergebnisse für die verschiedenen Walkabililty-Dimensionen. Für Walkability im engeren Sinne ergab sich ein signifikanter, positiver Zusammenhang von geringer Ausprägung, der partiell durch physische Aktivität mediiert wurde. Ästhetik und Sicherheit der Wohnumgebung zeigten keine signifikanten Zusammenhänge mit subjektivem Wohlbefinden. Das Schulklima und die Unterstützung durch die Familie und den Freundeskreis zeigten als Drittvariablen größere positive Effekte auf das subjektive Wohlbefinden als die Walkability-Dimensionen. Insgesamt deuten die Ergebnisse an, dass die Förderung von Walkability im engeren Sinne das subjektive Wohlbefinden jugendlicher Bewohner*innen in geringem Ausmaß steigern kann und dieser Effekt teilweise durch eine erhöhte physische Aktivität zustande kommen kann. Weitere empirische Studien, auch unter Verwendung unterschiedlicher Messmethoden, sind zur Überprüfung der vorliegenden Befunde nötig.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Walkability Jugend subjektives Wohlbefinden Entwicklungspsychologie Umweltpsychologie
Autor*innen
Josch Friedrichs
Haupttitel (Deutsch)
Die Rolle von Walkability in der Wohnumgebung für das subjektive Wohlbefinden von Jugendlichen
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
50 Seiten : Diagramm
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Werneck
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.56 Jugendpsychologie ,
77 Psychologie > 77.59 Entwicklungspsychologie. Sonstiges ,
77 Psychologie > 77.91 Ökologische Psychologie
AC Nummer
AC16946620
Utheses ID
68441
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1