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Ideologies of identities in the global cultural economy
Ana-Laura Thomat
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Andrea Komlosy
DOI
10.25365/thesis.909
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29847.87342.122462-2
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Kapitalismus ist ein ökonomisches System, das von kultureller Natur ist und moralische Wertmaßstäbe sowie Religion und Ethik für die persönliche Identität beinhaltet. Adam Smith in seiner historischen ökonomischen Theorie hat der ökonomischen Tätigkeit einen moralischen Wert verliehen, welcher den Akt der Kapitalakkumulation veredeln und ‚zivilisieren’ sollte. Sein ethisches Konzept von der Ökonomie ging im Laufe der Verwandlung der Ökonomie in ein Weltsystem und im Zuge der akademischen Abtrennung der ökonomischen Disziplin von den Geisteswissenschaften verloren. Identität ist der zentrale Konfliktpunkt und zugleich neue Angriffsfläche in der globalen Ökonomie, da mit der ökonomischen Globalisierung Selbstreflexivität und Selbstwahrnehmung geschärft werden. Es gilt, die Einzigartigkeit einer jeden Wertekultur gegenüber der gefürchteten Vereinheitlichung durch das ökonomische Weltsystem zu verteidigen. Ein Fallbeispiel von zwei türkischen Modedesignern zeigt, wie deren unterschiedliche Vorstellungen von türkischer Identität ihre jeweiligen Unternehmensphilosophien prägen. Ein zweites, kürzeres Fallbeispiel, handelt von einer arabischen Talkshow, welche die Fluidität von Identität veranschaulichen soll. Es wird festgestellt, daß die ökonomische Theorie umformuliert werden muß, um die kulturellen Dimensionen, die der Kapitalismus als Wertekultur innehat, in ihr Selbstverständnis zu integrieren.
Abstract
(Englisch)
Capitalism as an economic system is really cultural because it comprises moral meaning structures such as religion and ethics for individual identity. Historically Adam Smith in his theory of economics has attributed a moral value to economic agency that was sought to refine and ‘civilize’ the act of material accumulation. His ethical notion of self-interest has been lost during the transformation of economics into a separate academic field as well as during the rise of the Western European economic cultural system of capitalism. Identity is the site of contestation for the global economy because economic globalization induces a sense of self-reflexivity and self-awareness provoking a fear of losing one’s cultural distinctiveness. A case study of two Turkish fashion designers reveals their different ideologies of identities that serve as business philosophy. A second, shorter case study about an Arabic talk show illustrates the fluid nature of Muslim identity that comes to blend traditional and progressive aspects for a unique cultural system that is bound to become reflected in capitalist culture. It is concluded that economic theory must be reformulated in order to entail the cultural dimension of capitalism as a meaning structure for man.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
capitalism ethics Adam Smith Immanuel Wallerstein identity global economy Turkey
Schlagwörter
(Deutsch)
Kapitalismus Ethik Adam Smith Immanuel Wallerstein Identität globale Ökonomie Türkei
Autor*innen
Ana-Laura Thomat
Haupttitel (Englisch)
Ideologies of identities in the global cultural economy
Paralleltitel (Deutsch)
Ideologien der Identitäten in der Globalen Kulturellen Ökonomie
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
106 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Andrea Komlosy
AC Nummer
AC06991488
Utheses ID
687
Studienkennzahl
UA | 067 | 805 | |
