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Der Zusammenhang zwischen situationaler Stärke und Arbeitsmotivation unter Berücksichtigung der Identifikation mit der Organisation
Julia-Theresa Martinelli
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Christian Korunka
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.74531
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19378.05851.203242-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Masterarbeit wird die Auswirkung von Situationaler Stärke auf die Arbeitsmotivation untersucht. Situationale Stärke umschreibt den Grad der Eindeutigkeit und Klarheit einer Situation, welche das Verhalten einer Person beeinflusst und ihre Handlungsspielräume einschränken oder erweitern kann. Die Hypothese besagt, dass eine hohe Situationale Stärke dazu führt, dass die kontrollierte bzw. extrinsische Motivation steigt, jedoch die autonome bzw. intrinsische Motivation sinkt. Der Einfluss der Identifikation mit der Organisation der einzelnen Mitarbeiter:innen wird hierbei als moderierende Variable berücksichtigt. Zur Überprüfung wurde eine querschnittliche Studie mithilfe eines Fragebogens am österreichischen Bundesheer durchgeführt. Es wurden einseitige t-Tests durchgeführt, die zu dem Ergebnis kamen, dass sich Situationale Stärke positiv sowohl auf die autonome als auch auf die kontrollierte Arbeitsmotivation auswirkt. Zur Überprüfung der Auswirkung der Identifikation mit der Organisation wurde eine klassische Moderation durchgeführt, und es ergab sich, dass der Moderator den Zusammenhang zwischen Situationaler Stärke und der kontrollierten sowie der autonomen Arbeitsmotivation verstärkt. Explorativ wurde ein Gruppenvergleich in Bezug auf die Arbeitsmotivation zwischen militärischem und nicht militärischem Personal durchgeführt. Die beiden Gruppen unterscheiden sich in der autonomen Arbeitsmotivation, nicht aber in der kontrollierten Arbeitsmotivation und dem Gesamtscore. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass eine hohe Situationale Stärke positive Auswirkungen auf die Arbeitsmotivation hat. Es werden praktische Implikationen abgeleitet sowie Vorschläge für zukünftige Forschungsthemen gemacht.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Situationale Stärke
Autor*innen
Julia-Theresa Martinelli
Haupttitel (Deutsch)
Der Zusammenhang zwischen situationaler Stärke und Arbeitsmotivation unter Berücksichtigung der Identifikation mit der Organisation
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
77 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Korunka
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
77 Psychologie > 77.45 Motivationspsychologie
AC Nummer
AC16974493
Utheses ID
68713
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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