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"Ein einziges Familienfoto ersetzt viele Seiten Text."
zur Verwendung von Bildern bei W.G. Sebald
Katharina Kasinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Annegret Pelz
DOI
10.25365/thesis.7598
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29175.07010.255563-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit "„Ein einziges Familienfoto ersetzt viele Seiten Text.“ Zur Verwendung von Bildern bei W.G. Sebald" beschäftigt sich mit folgenden Werken des Autors W.G. Sebald: "Schwindel. Gefühle." (1990), "Die Ausgewanderten. Vier lange Erzählungen" (1992), "Die Ringe des Saturn. Eine englische Wallfahrt" (1995) und "Austerlitz" (2001). Jedes der vier Werke enthält eine Vielzahl an Bildern, die integrativ den Text begleiten und die sich in unterschiedlicher Art und Weise in einen Zusammenhang mit dem Text bringen lassen. Da es sich bei den beigefügten Bildern vor allem um fotografische Aufnahmen handelt, wird in Kapitel 2 das Verhältnis von Literatur und Fotografie im Allgemeinen erläutert. Danach werden Referenzwerke für das intermediale Genre ("Bruges-la-Morte" von Georges Rodenbach und "Nadja" von André Breton), das Literatur und Fotografie miteinander verbindet, kurz beschrieben. Weiters wird die Spezifik des unscharfen Bildes charakterisiert. Danach werden in Kapitel 3 die vier Primärtexte in Hinblick auf die Bilder, die sie enthalten, analysiert. Hierzu wird, auf den jeweiligen Text bezogen, zunächst die Gesamtheit der abgedruckten Bilder klassifiziert und auf ihren werkspezifischen Verwendungszweck und auf ihre Wirkweise untersucht. Danach werden konkrete Text-Bild-Stellen zur genaueren Analyse und Interpretation herangezogen. Diese sind aufgrund der Ausrichtung der Arbeit zum besseren Verständnis in Form von 19 Bildzitaten (siehe Abbildungsverzeichnis) in den Fließtext der vorliegenden Arbeit eingefügt worden. In Kapitel 3.1 "Schwindel. Gefühle." wird der subversive Umgang Sebalds mit dem Bildmaterial thematisiert und es werden erste Hinweise auf die Erinnerungsfunktion der Bilder gegeben. In Kapitel 3.2 "Die Ausgewanderten. Vier lange Erzählungen" wird die Bildverwendung Sebalds in den Kontext der Beglaubigungsstrategie und der Konstitution von Biographien gestellt. Die vier Erzählungen werden zuerst einzeln behandelt, danach wird der Gesamtkontext in den Blick genommen. Kapitel 3.3 "Die Ringe des Saturn. Eine englische Wallfahrt" beschäftigt sich mit ausgewählten Kapiteln des zu untersuchenden Textes und stellt die zivilisationskritische Implikation der verwendeten Bilder und ihre Vernetzungsstrategie heraus. In Kapitel 3.4 "Austerlitz" wird die Erinnerungsfunktion der verwendeten Bilder untersucht und es werden Hinweise auf das Spezifikum des Familienfotos gegeben. Ein knappes Resümee über Sebalds Bildverwendung findet sich in Kapitel 4, welches den Abschluss der vorliegenden Arbeit bildet.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
W.G. Sebald
Autor*innen
Katharina Kasinger
Haupttitel (Deutsch)
"Ein einziges Familienfoto ersetzt viele Seiten Text."
Hauptuntertitel (Deutsch)
zur Verwendung von Bildern bei W.G. Sebald
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
89 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Annegret Pelz
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.97 Texte eines einzelnen Autors
AC Nummer
AC08123806
Utheses ID
6892
Studienkennzahl
UA | 332 | | |
