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Psychological interventions for performance under pressure in the performing arts
mechanisms and effectiveness
Veronika Lubert
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium NAWI aus dem Bereich Naturwissenschaften (DissG: Psychologie NaWi)
Betreuer*innen
Peter Gröpel ,
Sanna Nordin-Bates
DOI
10.25365/thesis.75131
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30766.16479.777649-7
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Darstellende Künstler*innen stehen oft unter dem Druck, einen herausragenden Auftritt hinzulegen, was zu erhöhter Auftrittsangst und in weitere Folge zu einem suboptimalen Aufmerksamkeitsfokus führen kann. Wenn höchst fähige und motivierte Künstler*innen nicht in der Lage sind, Auftrittsangst zu handhaben und somit einen erheblichen Leistungsabfall zeigen, erleben sie das Phänomen „choking under pressure“. Choking wurde bisher hauptsächlich im Sport, aber selten in den darstellenden Künsten untersucht. Mit der vorliegenden Dissertation möchte ich den Wissenstransfer zwischen der Sportpsychologie und den darstellenden Künste fördern. Das Ziel meines multi-methodischen Forschungs-projektes war es, die dem Phänomen des choking zugrundeliegenden Mechanismen sowie die Wirksamkeit von psychologischen Interventionen zu untersuchen, die choking in Musik, Tanz und Schauspiel lindern sollen. In meiner systematischen Übersichtsarbeit konnte ich nur wenige Studien zu Interventionen zur Verbesserung der künstlerischen Leistung in Tanz und Schauspiel finden; in der Musik dagegen zahlreiche Studien, die allerdings gemischte Ergebnisse und methodische Schwächen aufweisen. Mit robusterer Methodik als in bisheriger Forschung konnte ich zeigen, dass Interventionen zur Linderung von choking Musiker*innen dabei unterstützen können, ihre Selbstwirksamkeit in Bezug auf das Auftreten zu erhöhen. Außerdem können diese Interventionen darstellenden Künstler*innen, die besonders zu choking neigen, dabei helfen, mit ihrer Auftrittsangst umzugehen und ihre künstlerische Leistung zu verbessern, sofern sie in einem Einzelcoaching-Setting auf deren individuelle Bedürfnisse abgestimmt sind. Innerhalb meines konzeptuellen Rahmens für psychologisches Coaching im Umgang mit Auftrittsangst sind wahrgenommene Mechanismen der individualisierten Interventionen eingebettet in die Beziehung und Co-Kreation von Lösungen mit den Künstler*innen, und in deren Selbstreflexion zur Förderung der Selbsterkenntnis. In Hinblick auf die Mechanismen von choking stelle ich eine detaillierte Analyse des Aufmerksamkeitsfokus von Musiker*innen während des Spielens vor. Allerdings konnte ich diese Erkenntnisse noch nicht kausal mit der künstlerischen Leistung verknüpfen; dies wird das Ziel weiterer Studien sein. Dieses interdisziplinäre Forschungsfeld an der Schnittstelle der Psychologie in Sport und darstellenden Künsten steht noch relativ am Anfang, aber ich konnte zeigen, dass es ergebnisreich und es wert ist, fortgesetzt zu werden.
Abstract
(Englisch)
Performing artists are often under pressure to deliver an outstanding performance, which may increase their performance anxiety. When a skilled and motivated performer is unable to manage their anxiety, they may experience choking under pressure; that is, heightened anxiety resulting in a maladaptive attentional focus and a subsequent decline in performance. This phenomenon has so far mostly been studied in sports but rarely in the performing arts. With this thesis, I strove to advance the knowledge transfer between performing arts and sport psychology. The main aim of my multimethod research project was to investigate the mechanisms underlying choking as well as the effectiveness of psychological interventions to mitigate choking in music, dance, and acting performance. As a foundation, I reviewed studies of existing psychological interventions to enhance performance and found only few studies in dance and acting, and mixed evidence as well as methodological weaknesses in music research. Using more robust methods than in previous research, I then showed that interventions to mitigate choking can be effective in supporting musicians who report high trait performance anxiety to increase their self-efficacy for performing. Furthermore, they can be helpful for choking-susceptible performing artists to manage their performance anxiety and improve their self-efficacy and performance provided they are tailored to the artist’s individual needs within a coaching setting. In my conceptual framework of psychological coaching to manage performance anxiety, mechanisms perceived to underlie the effects of such tailored interventions are embedded in the relationship and co-creation of solutions with the artist, and in their self-reflection to enhance self-awareness. With regard to mechanisms that underlie choking, I have provided a detailed analysis of musicians’ attentional focus during performance, but have not yet been able to link these insights to performance outcomes. This will be a goal for future studies. Overall, I was able to show that building interdisciplinary bridges between sports and the performing arts can be fruitful and is worth continuing.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Leistung unter Druck psychologische Interventionen Auftrittsangst Musik Tanz Schauspiel
Schlagwörter
(Englisch)
performance under pressure psychological interventions performance anxiety music dance acting
Autor*innen
Veronika Lubert
Haupttitel (Englisch)
Psychological interventions for performance under pressure in the performing arts
Hauptuntertitel (Englisch)
mechanisms and effectiveness
Paralleltitel (Deutsch)
Psychologische Interventionen für Leistung unter Druck in den darstellenden Künsten
Paralleluntertitel (Deutsch)
Mechanismen und Wirksamkeit
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
v, 253 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Adina Mornell ,
Gene Moyle
AC Nummer
AC17053286
Utheses ID
68960
Studienkennzahl
UA | 796 | 605 | 298 |
