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Adelige, Visionärin und Heilige
die Persönlichkeit der Hildegard von Bingen anhand ihrer Briefe
Marlene Mathes
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Geschichte und Politische Bildung UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Adelheid Krah
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.74633
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13395.24291.924877-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Hildegard von Bingen zählt zu den wirkungsvollsten und anerkanntesten Frauen des Mittelalters. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es zu untersuchen, welchen Einfluss Hildegard von Bingen bereits zu Lebzeiten auf die geistlichen Institutionen und die Gesellschaft ausgeübt hat und inwiefern ihre beeindruckende Persönlichkeit sowie ihr Wirken und Schaffen auch noch für die Gegenwart von Bedeutung sind. Dazu werden folgende Forschungsfragen gestellt: Warum kann Hildegard von Bingen als eine der einflussreichsten Frauen des Mittelalters bezeichnet werden? Inwiefern lässt sich die Persönlichkeit der Hildegard von Bingen anhand ihrer Briefe beschreiben? Welchen Einfluss üben die Schriften und Praktiken der Hildegard von Bingen auf die Gegenwart aus? Um diese Fragestellungen zu beantworten, wird die explizierende Inhaltsanalyse als Methode herangezogen. Anhand dieser werden die Briefe von und an Hildegard von Bingen, welche die Primärquelle dieser Arbeit darstellen, analysiert und mithilfe der Sekundärliteratur in den Forschungsprozess eingeordnet. Hildegard von Bingen kam als Kind adeliger und gläubiger Eltern schon von Kindesalter an immer wieder mit dem christlichen Glauben in Verbindung. Im Zuge ihres Lebens entwickelte sie sich zu einer selbstbewussten, eigenständigen Frau, die im Alter von 38 Jahren die Leitung eines Klosters übernahm und in späterer folge zwei weitere Nonnenklöster gründete. Über die Jahre hinweg verfasste Hildegard von Bingen zudem zahlreiche Schriften, absolvierte mehrere Predigtreisen durch die einflussreichsten Städte, um gehört und gesehen zu werden, und versuchte ihren Mitmenschen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sie erreichten daher auch zahlreiche Briefe, in welchen sich vor allem verzweifelte Personen an sie wandten, um Hilfestellungen in aussichtslosen Situationen zu erhalten. Aus den Briefen geht hervor, dass Hildegard von Bingen eine sehr empathische und entschlossene Person war, die sich als Sprachrohr Gottes verstand und ihre göttlichen Erfahrungen und mystischen Visionen mit der Geistlichkeit, den weltlichen Herrschern und den einfachen Leuten teilen wollte. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Begabung wird die Äbtissin heute noch anerkannt. So wurde sie bis zu ihrem Tode geschätzt und demzufolge vor einigen Jahren sogar heiliggesprochen und zur Kirchenlehrerin erklärt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Hildegard von Bingen Briefe Briefwechsel Kloster Glaube Predigt Visionen Nachwirken
Autor*innen
Marlene Mathes
Haupttitel (Deutsch)
Adelige, Visionärin und Heilige
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Persönlichkeit der Hildegard von Bingen anhand ihrer Briefe
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
86 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Adelheid Krah
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.33 Hoch- und Spätmittelalter ,
15 Geschichte > 15.41 Deutsche Geschichte bis 1499
AC Nummer
AC16979838
Utheses ID
69042
Studienkennzahl
UA | 199 | 511 | 525 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1