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Good Practice-Beispiele zur schulischen Prävention gegen Rechtsextremismus
Leon Bandin
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Interdisziplinäres Masterstudium Zeitgeschichte und Medien
Betreuer*in
Karin Liebhart
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.74911
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17607.22697.933610-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich damit, welche Möglichkeiten zur Prävention von Rechtsextremismus es für den Kontext Schule gibt und welche zusätzlich sinnvoll erscheinen. Es werden Good practice-Beispiele für alle drei Präventionsebenen (personenbezogene, interaktionsbezogene und strukturbezogene Ebene) präsentiert und analysiert, inwiefern diese geeignet bzw. umsetzbar sind. Die Präsentation der Beispiele soll dabei folgendes leisten: Erstens sollen Lehrer*innen dazu ermutigt werden, die sozialen Medien intensiver und wohlwollender in den Unterricht zu integrieren, um an Interesse und Lebenswelt der Schüler*innen anzuknüpfen und gleichzeitig ein Bewusstsein für die von Rechtsextremist*innen ausgehende Gefahr zu schaffen. Zweitens werden Lehrpersonen dazu angehalten, außerschulische Organisationen in den Unterrichtsalltag einzubinden und Kompetenzen von außen aktiv zu nutzen, da persönlich Betroffene (von Diskriminierung, Rassismus, Queer-Feindlichkeit u.v.m) im Sinne der Kontakthypothese in besonderem Ausmaß dazu beitragen können, Vorurteile abzubauen. Drittens erscheint es notwendig, den Stimmen der Jugendlichen in der Schule mehr Raum zu geben und eine Demokratisierung der Schulkultur (mehr Möglichkeiten zu Beteiligung und Mitbestimmung) voranzutreiben, um die Schüler*innen zu demokratischen jungen Erwachsenen auszubilden.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis deals with the possibilities of preventing right-wing extremism in the context of schools and which additional possibilities seem to be useful. Good practice examples for all three prevention levels (person-related, interaction-related and structure-related level) are presented and analyzed to what extent they are suitable or implementable. The presentation of the examples is intended to achieve the following: Firstly, teachers are to be encouraged to integrate social media more intensively and sympathetically into lessons in order to tie in with the interests and lifeworld of the students, and at the same time to create an awareness of the danger posed by right-wing extremists. Secondly, teachers are encouraged to integrate extracurricular organizations into everyday teaching and to actively use competencies from the outside, since those personally affected (by discrimination, racism, queer hostility, etc.) can contribute in particular to reducing prejudices in the sense of the contact hypothesis. Thirdly, it seems necessary to give more space to the voices of young people in school and to promote a democratization of school culture (more opportunities for participation and co-determination) in order to train students to become democratic young adults.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Rechtsextremismus Prävention Schule
Autor*innen
Leon Bandin
Haupttitel (Deutsch)
Good Practice-Beispiele zur schulischen Prävention gegen Rechtsextremismus
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
84 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karin Liebhart
Klassifikationen
80 Pädagogik > 80.36 Erziehung und Gesellschaft ,
80 Pädagogik > 80.49 Medienerziehung ,
81 Bildungswesen > 81.12 Entwicklung des Bildungswesens ,
89 Politologie > 89.53 Politische Kultur ,
89 Politologie > 89.56 Politische Kommunikation
AC Nummer
AC17020572
Utheses ID
69110
Studienkennzahl
UA | 066 | 665 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1