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"Allegorischer Horror" und die Navigation von Trauma
zwischen den Zeilen von Jordan Peeles Film-Universum
Linda Oralusi Hareter
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Lisa Gotto
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.75009
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22815.21734.471372-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit beschäftigt sich unter dem Schirm des Titels „‚Allegorischer Horror‘ und die Navigation von Trauma: Zwischen den Zeilen von Jordan Peeles Film-Universum“, mit einer Annäherung an den Komplex der sich Auftut, wenn die narrative und ästhetische Transformation von rassistischem Trauma im Horrorfilm erforscht wird. Tragend sind für die Arbeit Grundstrukturen des Traumas aus einer traditionell psychoanalytischen Sicht auf der einen Seite, sowie kreativen Ansätzen der Behandlung von rassistischem Trauma, entsprechend einer postkolonialen Denkweise, auf der anderen. Um dies praktisch zu beobachten, dienen die Werke des Regisseurs Jordan Peele, Get Out (2016) und Us (2018), als leitende Beispiele. Diese werden unter Berücksichtigung der Konventionen im Horrorgenre, welche im Laufe der Arbeit auch an weiteren Filmbeispielen beobachtet werden, auf inhaltliche und ästhetische Entscheidungen analysiert. Die Intersektion Trauma und Kino ist relevant durch die potentielle Annäherung an rassistisches Trauma auf den Seiten der Zuseher*innen, oder wie durch Peele veranschaulicht werden kann, auf den Seiten der Filmschaffenden. Diese filmischen Annäherungen unterliegen nicht nur Strukturen persönlicher Erfahrungen, es lassen sich daraus auch allgemeine gesellschaftliche Haltungen herauslesen, Belastungen von generationsübergreifendem Trauma erkennen und Herangehensweisen an geschichtliche Aufarbeitung entwickeln. Eine ganzheitliche Behandlung dieses Themenkomplexes setzt sich aus gesellschaftlichen Spannungsfeldern zusammen, der Film ist eine Art wie diese produktiv in Verbindung gesetzt werden können. Die kreative Aufarbeitung dieser Überschneidungen und deren Analyse ist daher nicht nur eine Momentaufnahme, sondern umfasst anhand der Beobachtung verschiedener Beispiele immer auch einen weiter ausschweifenden Blick, welcher sich sowohl auf die Vergangenheit, sowie auch auf die Zukunft richtet.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Jordan Peele Rassismus Trauma Horror Horrorfilm
Autor*innen
Linda Oralusi Hareter
Haupttitel (Deutsch)
"Allegorischer Horror" und die Navigation von Trauma
Hauptuntertitel (Deutsch)
zwischen den Zeilen von Jordan Peeles Film-Universum
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
107 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Lisa Gotto
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.02 Philosophie und Theorie der Geisteswissenschaften ,
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.03 Methoden und Techniken der geisteswissenschaftlichen Forschung ,
24 Theater > 24.30 Film. Allgemeines ,
24 Theater > 24.31 Systematische Filmwissenschaft ,
24 Theater > 24.34 Filmgattungen. Filmsparten
AC Nummer
AC17033486
Utheses ID
69160
Studienkennzahl
UA | 066 | 583 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1