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Der olympische Eiskunstlauf und seine AthletInnen in den österreichischen Medien
eine Untersuchung der österreichischen Tageszeitungen von den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City 2002 bis zu den Olympischen Winterspielen in Peking 2022
Sarah Schramme
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- u. Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Jörg Matthes
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.75026
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15452.38438.626043-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Vor rund 100 Jahren war Österreich die erfolgreichste Nation im olympischen Eiskunst-lauf und zählt dank der vielen Erfolge von damals noch bis heute zu den erfolgreichsten Eiskunstlaufländern. Doch der Eiskunstlauf verschwand nach und nach aus den Gedanken der österreichischen Gesellschaft, den Medien und der Literatur, und verlor seine beliebte Stellung in Österreich an Disziplinen wie Skifahren, Eishockey oder Skispringen. Jedoch der Eiskunstlauf ist nach wie vor lebendig, und obwohl wir aktuell nur wenig OlympialäuferInnen haben und der Sport vom österreichischen Staat nicht gefördert wird, gibt es immer mehr Eiskunstlaufnachwuchs. Gerade deshalb ist es interessant zu sehen, ob sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten etwas in der Berichterstattung über die EiskunstläuferInnen geändert hat. Da die wissenschaftliche Literatur im deutschsprachigen Raum diesen Sport und seine AthletInnen nicht untersucht hat, schafft diese Masterarbeit Abhilfe und beleuchtet das Thema genauer. So wurde im Zuge dieser Arbeit untersucht, wie olympische EiskunstlaufathletInnen in den zwölf österreichischen Tageszeitungen zwischen 2002 und 2022 hinsichtlich länder- und geschlechtsspezifischer Stereotypen, Homosexualität, Feminisierung und romantischer Beziehungen dargestellt werden. Zur Antwortfindung wurde ein Methoden-mix aus einer quantitativen Inhaltsanalyse von 325 Artikeln zwischen 2002 und 2022 in zwölf österreichischen Tageszeitungen sowie qualitative Leitfadeninter-views mit sieben olympischen EiskunstläuferInnen durchgeführt. Die durchgeführten Untersuchungen zeigten, dass sich das Verhältnis zwischen nationalen und internationalen EiskunstläuferInnen zwischen 2002 und 2022 in den zwölf österreichischen Tageszeitungen zunehmend verbessert hat, obwohl aktuell deutlich mehr internationale AthletInnen dargestellt werden. In der olympischen Eiskunstlaufberichterstattung agieren Eiskunstläuferinnen eher selten als Hauptakteurin-nen, und wenn Sie Gegenstand des Artikels sind, werden sie selten mit ihrer bisherigen Karriere, sondern vermehrt mit ihren Beziehungen und persönlichen Hintergründen ver-knüpft, während die männlichen Athleten in der realen Welt nach wie vor mit einigen Stereotypisierung wie Homosexualität zurechtkommen müssen. Im Hinblick auf olympische Paareiskunstläufer fiel auf, dass sich weder ein erkennbarer Unterschied zwischen den beiden Geschlechtern noch eine nachweisliche Stereotypisie-rung im Sinne einer romantischen Beziehung zwischen dem Paar nachweisen lässt. Die subjektive Wahrnehmung der AthletInnen zeigte allerdings, dass diese Stereotypisierung in Regionalmedien, den Medien anderer Länder und dem persönlichen Kontakt ein andauerndes Thema ist. So können aus dieser Arbeit relevante Schlüsse und Vergleichsergebnisse für zukünftige Forschungen gezogen werden, einerseits im Länder-, andererseits im Sportartenvergleich, aber auch eine Ausweitung des Zeitraums wäre für kommende Untersuchungen denkbar.
Abstract
(Englisch)
About 100 years ago, Austria was the most successful nation in Olympic figure skating and, thanks to the many successes of that time, is still one of the most successful figure skating countries until this day. However, figure skating disappeared from the thoughts of Austrian society, the media and literature, and lost its popular position in Austria to disciplines such as skiing. However, figure skating is still alive, and although we currently have few Olympic skaters and the sport is not supported by the Austrian state, there are way more young figure skaters. For this reason, it is interesting to see if anything has changed in the coverage over the past two decades. Since the scientific literature in the German-speaking countries has not examined this sport and its athletes, this master's the-sis should hook in here. Thus, this thesis investigated how Olympic figure skating athletes are portrayed in the twelve Austrian-wide daily newspapers between 2002 and 2022 with regard to country- and gender-specific stereotypes, homosexuality, feminization, and romantic relationships. In order to find answers, a mix of methods was used: quantitative content analysis of 325 articles in twelve Austrian daily newspapers between 2002 and 2022 and qualitative guided interviews with seven Olympic figure skaters. The investigations carried out showed that the ratio between national and international figure skaters improved increasingly between 2002 and 2022 in the twelve Austrian daily newspapers, although currently still significantly more international athletes are presented. In Olympic figure skating coverage, female skaters rarely act as the main protagonists, and when they are the subject of the article, they are rarely linked to their career so far, but increasingly to their relationships and personal backgrounds, while male athletes in the real world still have to cope with some stereotyping such as homosexuality. With regard to Olympic couple figure skaters, it was noticeable that there was neither a discernible difference between the two genders nor a demonstrable stereotyping in the sense of a romantic relationship between the couple. However, the subjective perception of the athletes showed that this stereotyping is an ongoing topic in regional media, the media of other countries and personal contact. Thus, important conclusions as well as comparative results can be drawn from this work for future research, for example, in a comparison of countries or sports, or an expansion of the time period.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Eiskunstlauf AthletInnen Inhaltsanalyse Leitfadeninterviews Stereotypisierung
Autor*innen
Sarah Schramme
Haupttitel (Deutsch)
Der olympische Eiskunstlauf und seine AthletInnen in den österreichischen Medien
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Untersuchung der österreichischen Tageszeitungen von den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City 2002 bis zu den Olympischen Winterspielen in Peking 2022
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
166 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jörg Matthes
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation. Massenmedien. Allgemeines ,
76 Sport > 76.10 Sport. Sportwissenschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC17033802
Utheses ID
69299
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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