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Fehlerkultur 2.0
die Macht von Instagram in der Gestaltung einer positiven Fehlerkultur für junge Frauen in Österreich - eine qualitative Analyse
Franziska Sauer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- u. Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Gerit Götzenbrucker
DOI
10.25365/thesis.75089
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17060.38842.637576-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht das Potenzial sozialer Medien, insbesondere am Beispiel von Instagram, eine offene und positive Fehlerkultur für junge Frauen in Österreich zu etablieren. Dabei werden zwei zentrale Forschungsfragen adressiert: Erstens, wie definieren junge Frauen im akademischen und nicht-akademischen Bereich Fehler auf Instagram und wie gehen sie damit um? Zweitens, wie können soziale Medien genutzt werden, um eine offene und positive Fehlerkultur für junge Frauen in Österreich zu verbreiten? Mittels einer qualitativen Erhebung basierend auf Leitfadeninterviews, werden die individuellen Wahrnehmungen und Einstellungen junger Frauen in der Instagram-Community zu Fehlern untersucht. Die Ergebnisse zeigen ein facettenreiches Bild: Es wurden Unterschiede zwischen inhaltlichen Fehlern, sowohl in Bezug auf die Art der geteilten Inhalte als auch auf die Nutzung der Plattform selbst festgestellt. Die Identifikation von Fehlern ist sowohl individuell als auch stark von Meinungsaustausch und Framing beeinflusst. Cancel-Culture ist ein Problem, das junge Frauen zu beschäftigen scheint und einer positiven Fehlerkultur im Wege steht. Während die Plattform Möglichkeiten bietet, eine unterstützende Fehlerkultur zu etablieren, sind auch Herausforderungen und negative Einflüsse erkennbar. Besonderes Augenmerk liegt auf der Bedeutung sozialer Interaktion sowie der Rolle von Influencer*innen in diesem Kontext. Des Weiteren werden die Implikationen dieser Erkenntnisse für die Förderung einer positiven Fehlerkultur in der Offline-Welt diskutiert.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis investigates the potential of social networks, particularly through the lens of Instagram, to establish an open and positive error culture for young women in Austria. Two central research questions are addressed: Firstly, how do young women in academic and non-academic contexts define errors on Instagram, and how do they navigate them? Secondly, how can social networks be utilized to disseminate an open and positive error culture for young women in Austria? Through a qualitative inquiry based on guided interviews, individual perceptions and attitudes of young women within the Instagram community regarding errors are examined. The results reveal a multifaceted landscape: distinctions were drawn between content-related errors, encompassing both the type of shared content and the utilization of the platform itself. The identification of errors is influenced both individually and significantly by opinion-sharing and framing. Cancel-culture emerges as a concern that appears to preoccupy young women and obstruct a positive error culture. While the platform presents opportunities to establish a supportive error culture, challenges and negative influences are also apparent. Special attention is placed on the significance of social interaction and the role of influencers in this context. Furthermore, the implications of these findings for promoting a positive error culture in the offline world are discussed.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Fehlerkultur Instagram Cancel-Culture Framing
Schlagwörter
(Englisch)
Error Culture Instagram Cancel-Culture Framing
Autor*innen
Franziska Sauer
Haupttitel (Deutsch)
Fehlerkultur 2.0
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Macht von Instagram in der Gestaltung einer positiven Fehlerkultur für junge Frauen in Österreich - eine qualitative Analyse
Paralleltitel (Englisch)
Error culture 2.0
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
428 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gerit Götzenbrucker
AC Nummer
AC17048171
Utheses ID
69326
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
